Deutsche Trainerlegende Winnie Schäfer über den möglichen Supergau von 1860: "Ich hoffe, dass Vereinsseite und Ismaik vernünftig sind"
- VON OLIVER GRISS UND GETTY (FOTO)
- 03.06.2026 05:20
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VON OLIVER GRISS UND GETTY (FOTO)
1860 sorgt gerade wieder bundesweit für Schlagzeilen, denn dem Giesinger Traditionsverein droht heute der Super-GAU, der Zwangsabstieg in die Regionalliga Bayern. Schäfer, der gegen Kult-Löwe Petar Radenkovic sein erstes Bundesliga-Tor erzielte, mahnt: „Man muss den Abstieg unbedingt vermeiden, denn was sind 2,7 Millionen Euro, die derzeit fehlen, im Gegensatz dazu, dass man bei einem Zwangsabstieg völlig den Anschluss an den Profifußball verlieren würde? Das darf man den Fans nicht antun! Ich weiß nicht, ob 1860 ein zweites Mal den Gang in die Regionalliga verkraften würde. Ich hoffe für alle Fans, dass sich Vereinsseite und Investor Hasan Ismaik einigen und vernünftig sind.“
Dass die Löwen in der abgelaufenen Saison den Aufstieg verpasst haben, liegt aus seiner Sicht nicht am Trainer: „Markus Kauczinski ist ein guter Trainer, der in Karlsruhe mit anderthalb Beinen schon in der Bundesliga war und dann doch noch vom HSV abgefangen worden ist. Das hätte seiner Trainerkarriere einen richtigen Push gegeben.“
Schäfer erinnert in diesem Zusammenhang an einen Satz von Helmut Grashoff, einem der bedeutendsten Manager der Bundesliga-Geschichte: „Der Trainer kann nur so gut wie der Vorstand sein.“
Und dann verrät der frühere Toptrainer gegenüber db24 noch etwas, das viele Löwen-Fans aufhorchen lassen dürfte: „Ich hätte 1860 wahnsinnig gerne mal trainiert.“ Ein Satz, der zeigt, welchen Klang der Name TSV 1860 München noch immer im deutschen Fußball hat.






