1860-Fan Schmidt: "Ich spende 1.000 Euro und hoffe..."
- VON OLIVER GRISS UND FOTO (PRIVAT)
- 01.06.2026 11:29
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VON OLIVER GRISS UND FOTO (PRIVAT)
Aus ganz Deutschland erreichen db24 derzeit Zuschriften von besorgten Löwen-Fans. Die Frage, die alle umtreibt: Wie kann der TSV 1860 noch gerettet werden?
Bekanntlich fehlen den Münchner Löwen derzeit 2,7 Millionen Euro. Bis Mittwoch, 17 Uhr, müssen sämtliche erforderlichen Unterlagen beim DFB eingereicht werden. Erst dann wird feststehen, ob 1860 die wirtschaftlichen Voraussetzungen für die Drittliga-Lizenz erfüllt oder der Absturz in die Regionalliga Bayern droht.
Die Sorge unter den Mitgliedern und Anhängern ist inzwischen so groß, dass viele die Rettung des Traditionsvereins am liebsten selbst in die Hand nehmen würden. Während ein Leser db24 dazu aufforderte, eine Crowdfunding-Aktion ins Leben zu rufen, geht Bernd-Jürgen Schmidt sogar noch einen Schritt weiter. „Seit 1964 bin ich Fan von 1860 und seit 1992 Mitglied. Ich habe die unselige Regionalliga-Zeit miterlebt und damals fast alle Auswärtsspiele besucht. Das möchte ich nicht noch einmal erleben“, schreibt Schmidt an db24.
Und weiter: „Deshalb unterstütze ich den Vorschlag von Wolfgang Lang in der TZ ausdrücklich und möchte meinen Beitrag leisten. Ich spende 1.000 Euro und hoffe, dass viele weitere Mitglieder, Fans, Ultras und Unterstützer ebenfalls ihren Teil beitragen. Wenn jeder etwas gibt, kommt ein hübsches Sümmchen zusammen. Wir alle wollen doch, dass der TSV 1860 in der Dritten Liga bleibt.“
Schmidt, der seit Januar 2026 Mitglied der Fanvereinigung Weiss & Blau für den TSV ist, sieht in der aktuellen Situation vor allem die Notwendigkeit, Gemeinsamkeiten zu finden: „Wir müssen wieder miteinander reden. Es braucht einen Weg, auf Hasan Ismaik zuzugehen und Lösungen zu finden. Am Ende kann es nur gemeinsam funktionieren.“
Ob es tatsächlich zu einer Fan-Aktion kommt oder die Rettung auf anderem Wege, respektive über Hasan Ismaik gelingt, werden die nächsten Tage zeigen. Klar ist nur: Die Uhr tickt – und die Nervosität bei den Anhängern steigt.






