Das ist das Teilnehmerfeld der Dritten Liga nach dem RWE-Schock: Würzburg und Lok Leipzig spielen um den letzten freien Platz
- VON OLIVER GRISS UND GETTY (FOTO)
- 27.05.2026 09:53
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Die Analyse von RWE-Trainer Koschinat nach dem K.o.: „Wir können stolz sein, wir haben einen Zweitligisten im eigenen Stadion auch in Verlegenheit gebracht. Wir können auch auf die beiden Spiele stolz sein, der Klub kann auch auf seine Entwicklung stolz sein. Diesmal hat nicht die schlechtere Mannschaft den Kürzeren gezogen, es tut einfach weh.“
Besonders bitter ist das Scheitern auch für Ex-Löwen-Geschäftsführer Marc Pfeifer, der in den letzten Monaten als Vorstandsvorsitzender von RWE auf den Aufstieg hingearbeitet hat - jetzt bleibt ihm nur ein weiterer Anlauf in der neuen Saison.
Ob 1860 auch in der nächsten Spielzeit Teil des Teilnehmerfeld ist, wird sich bis spätestens 3. Juni, 12 Uhr, herausstellen - bis zu diesem Zeitpunkt muss der Drittliga-Dino eine Liquiditätslücke von rund 2,7 Millionen Euro schließen, nachdem zuletzt Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik überraschend einen Kredit gekündigt hat. Auslöser sollen laut “SZ” Verstöße der Geschäftsführung gegen Berichterstattungspflichten gewesen sein. „Leider sahen wir uns aufgrund der anhaltenden Verstöße (…) gezwungen, diesen Schritt zu unternehmen“, heißt es in dem Schreiben, das der “SZ” vorliegt. Ismaik dürfte nicht ohne Grund das getan haben, jedenfalls darf an der Grünwalder Straße 114 ordentlich gezittert werden. Sollte bei 1860 nicht die Vernunft einkehren, muss der Klub zurück in die Regionalliga Bayern und dadurch würde der TSV Havelse nicht absteigen.
Noch offen ist, wer als 20. Klub in die Dritte Liga marschiert: Der frischgebackene Toto-Pokalsieger Würzburg oder doch Lok Leipzig. Das erste Aufstiegsspiel zwischen diesen beiden Kontrahenten findet am Donnerstag um 19 Uhr statt.
Vom Namen her ist die Dritte Liga wird sehr ordentlich besetzt, vor allem mit dem Zugpferd Fortuna Düsseldorf. Die Rheinländer spielten vor zwei Jahren noch um den Aufstieg in die Bundesliga, jetzt sind sie nach einer halben Ewigkeit wieder drittklassig. Samir Arabi (früher Bielefeld) ersetzt ab sofort Sven Mislintat als Sportchef.
Die bereits qualifizierten Teilnehmer an der Drittliga-Saison 2026/2027 (19): Fortuna Düsseldorf, Preußen Münster, Rot-Weiss Essen, MSV Duisburg, Hansa Rostock, SC Verl, Alemannia Aachen, 1860 München, Wehen Wiesbaden, Viktoria Köln, Jahn Regensburg, Waldhof Mannheim, VfB Stuttgart II, 1. FC Saarbrücken, FC Ingolstadt, TSG Hoffenheim II, SV Meppen, SG Sonnenhof Großaspach, Fortuna Köln.






