1860 festigt Platz 2 in der DFB-Strafentabelle: Vorfall in Schweinfurt kostet 18.380 Euro
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 27.05.2026 09:08
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VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Während beim TSV 1860 die Angst umgeht, ob der Drittligist überhaupt die Lizenz für die neue Saison erhält, flattert schon die nächste Hiobsbotschaft ins Haus: Das DFB-Sportgericht hat die Löwen erneut zur Kasse gebeten.
Auslöser ist die Pyro-Show beim 1:1 am 2. Mai in Schweinfurt, als die Partie wegen des Fehlverhaltens der Fans sogar kurzzeitig unterbrochen werden musste. Die Folge: 18.380 Euro Strafe für die Giesinger.
Damit wächst das ohnehin schon gewaltige Strafenkonto des TSV 1860 nach nun insgesamt 17 Vorfällen auf satte 187.940 Euro an.
Der DFB schreibt in seiner Urteilsbegründung: „Die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA wird wegen zwei Fällen eines unsportlichen Verhaltens ihrer Anhänger mit einer Geldstrafe in Höhe von 18.380 Euro belegt.“
Immerhin: Bis zu 6.100 Euro darf der Klub für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Der Nachweis darüber muss bis spätestens 31. Dezember 2026 erbracht werden. Die Kosten des Verfahrens trägt ebenfalls der TSV 1860.
Besonders bitter: In der unrühmlichen DFB-Strafentabelle liegen die Löwen inzwischen auf Platz zwei. Nur Rot-Weiss Essen (204.620 Euro) musste noch mehr bezahlen. Dahinter folgt Hansa Rostock.
Während die Löwen um ihre wirtschaftliche Zukunft kämpfen, wächst also auch die Pyro-Rechnung unaufhörlich weiter.






