Lizenz in Gefahr? 1860-Präsidium mit Stellungnahme
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 27.05.2026 00:36
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VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Der TSV 1860 hat sich viele Stunden Zeit gelassen, um auf den Bericht der “BILD”-Zeitung zu reagieren, wonach die Drittliga-Lizenz der Löwen gefährdet sei. Erst am späten Dienstagabend meldete sich das Präsidium um Gernot Mang mit einer Stellungnahme zu Wort – eine echte Entwarnung ist das allerdings nicht, zumal die Umstände anders sind als in der Vergangenheit. Lesen Sie selbst:
Die Erbringung eines Liquiditätsnachweises gegenüber dem DFB im Rahmen des Zulassungsverfahrens zur 3. Liga ist für die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA ein regelmäßig wiederkehrender Vorgang zu Beginn einer neuen Spielzeit. Wir gehen aktuell davon aus, dass der Liquiditätsnachweis gegenüber dem DFB rechtzeitig erbracht wird. Die entsprechenden Gespräche hierzu dauern an.
Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir einzelne Sachverhalte der Berichterstattung zum aktuellen Zeitpunkt nicht öffentlich kommentieren. Das Präsidium des TSV München von 1860 e. V. ergreift jedoch alle erforderlichen und angemessenen Maßnahmen, um die Rechtsposition des Muttervereins und seiner Mitglieder zu wahren und den Spielbetrieb der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA zu sichern.
Lizenz in Gefahr: Ist der "Wir sind der Verein"-Kurs gescheitert?
Bis zum 3. Juni um 12 Uhr muss der TSV 1860 eine Liquiditätslücke von rund 2,7 Millionen Euro schließen. Gelingt das nicht, droht dem Drittliga-Dino der Zwangsabstieg in die Regionalliga Bayern.
Laut „SZ“ hat Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik kurzfristig einen Darlehensvertrag gekündigt – offenbar, weil er sich wieder einmal verärgert fühlt. Angeblich stehen Forderungen im Raum. Manfred Paula läuft inzwischen als Not-Geschäftsführer; Gehälter können derzeit nicht bezahlt werden. Selbsterklärend, dass unter diesen Umständen auch keine Transfers getätigt werden können.






