"Man hat nicht gesehen, dass wir der Drittligist waren": Löwen-Frust nach Final-K.o. - Präsident Mang diskutiert mit Paula
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 23.05.2026 19:39
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Patrick Hobsch scheitert mit seinem Elfmeter an Ex-Löwe Johann Hipper.
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Torwart Thomas Dähne meinte frustriert: „Man hat bis auf die erste Hälfte nicht gesehen, dass wir der Drittligist und Würzburg der Regionalligist sind. Die Rollen waren andersrum. Das ist meiner Meinung nach zu wenig. Wir müssen schauen, dass wir nächstes Jahr ein anderes Gesicht zeigen.“
Jetzt ist der gebürtige Oberaudorfer erst einmal froh, dass die Mannschaft getrennte Wege geht. „Ich glaube“, so Dähne, „dass es gut ist, dass wir alle mal auseinandergehen, dass jeder mal in seine Richtung geht. Es tut uns jetzt gut, den Kopf freizukriegen.“
Nachdem die Löwen am Samstagabend unter der Dusche standen, steckten nach db24-Informationen die Bosse um Gernot Mang, Christian Dierl und Peter Schaefer am VIP-Haus die Köpfe zusammen und diskutierten mit Geschäftsführer Manfred Paula.
Wie ihr Fazit nach dieser miesen Saison aussieht? Ende September hatte Sechzig Geschäftsführer Dr. Christian Werner und Trainer Patrick Glöckner mit großer Überzeugung entlassen – in der Hoffnung, dass es besser wird. Doch auch Manfred Paula und Kauczinski schafften die sportliche Wende nicht. Die Bilanz aus den letzten elf Spielen ist deaströs: Nur ein Sieg - und der war glücklich mit 3:2 gegen Absteiger Ulm.
Es heißt, dass der Kader nicht ausgewogen genug zusammengestellt gewesen sei. Dabei hatten 17 von 20 Drittliga-Trainern, darunter die beiden Aufstiegstrainer Wollitz und Schultz, vor Saisonbeginn eine grundlegend andere Meinung: Sie tippten 1860 als Aufstiegskandidaten.






