Köllner nach erstem Abstieg als Trainer: "Enttäuscht und ziemlich leer"
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 20.05.2026 16:38
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Schwer enttäuscht: Michael Köllner.
VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Es war ein Himmelfahrtskommando, das Ex-Löwen-Trainer Michael Köllner im Januar in Österreich übernommen hat. Am Ende hat’s nicht gereicht, und der Oberpfälzer ist mit Blau-Weiß Linz aus der Bundesliga abgestiegen. Es ist sein erster Abstieg als Cheftrainer.
Am Mittwoch ließ der 56-Jährige, wenige Tage nach dem 0:3 gegen den früheren Meister GAK, einen Blick in sein Seelenleben zu: “Die letzten Tage waren nicht einfach. Ich bin - wie viele andere auch - sehr enttäuscht, traurig und irgendwo auch ziemlich leer. Wir alle haben in den vergangenen Monaten unglaublich viel investiert und sind am Ende trotzdem nicht über die Ziellinie gekommen. Das tut weh. Vor allem, weil ich jeden Tag gerne zur Arbeit gekommen bin. Weil ich die Menschen im Verein, die Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle, den Staff, die Spieler und das gesamte Umfeld wirklich in mein Herz geschlossen habe. Dazu kommt, dass ich in Österreich und besonders in Linz vom ersten Tag an unglaublich herzlich aufgenommen wurde. Das war alles andere als selbstverständlich und bedeutet mir sehr viel…Umso größer ist natürlich die Enttäuschung, dass das Happy End ausgeblieben ist. Ich werde jetzt ein paar Tage brauchen, um das alles zu verarbeiten. Danach schauen wir weiter. Und eines kann ich mit voller Überzeugung sagen: Blau-Weiß wird wiederkommen. Da bin ich mir sicher. Danke an alle, die diesen Weg mit uns gegangen sind. Und danke auch für die vielen wertschätzenden Nachrichten in den letzten Tagen. Sie tun gut.”
Köllners Vertrag war nur für die Bundesliga gültig. Wie es mit dem früheren Löwen-Dompteur, der bis heute die beste Bilanz in der Dritten Liga hat, weitergeht, ist unklar.






