Jacobsen und Pfeifer melden sich zurück - Haugen mit neuer Optik - 4.000 Löwen in Würzburg
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 19.05.2026 16:58
- 2 Minuten Lesezeit
- 17 Kommentare
VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Zumindest optisch hat Sigurd Haugen bereits die ersten Konsequenzen gezogen: Der norwegische Torjäger präsentierte sich am Dienstag mit komplett verändertem Look auf dem Trainingsplatz an der Grünwalder Straße 114. Statt Zopf trägt der Wikinger jetzt Kahlschnitt – Sommerfrisur statt Mähne. Ob der 28-Jährige auch sportlich vor einem Neustart steht, darf dagegen weiter fleißig diskutiert werden.
Mit 16 Treffern war Haugen der erfolgreichste Löwen-Schütze der Saison. Klar ist: Sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2027. Für die Löwen bedeutet das eine Richtungsentscheidung. Verlängert der Klub jetzt vorzeitig mit dem Angreifer, um ein Zeichen zu setzen? Oder verkauft man Haugen im Sommer noch gegen Ablöse? Das Worst-Case-Szenario wäre ein ablösefreier Abschied im kommenden Jahr.
Nach dem Ende der Drittliga-Spielzeit geht’s für die Löwen nun in die Verlängerung: Am Samstag gastiert die Mannschaft von Markus Kauczinski im Toto-Pokal-Finale bei den Würzburger Kickers (16.30 Uhr, db24-Ticker). Nach db24-Informationen wurden bereits rund 4.000 Tickets an die Löwen-Fans verkauft. Insgesamt rechnen die Unterfranken mit etwa 12.000 Zuschauern – eine bemerkenswerte Kulisse für ein Finale auf Verbandsebene.
Allerdings: Die ganz große Spannung ist bei den Giesingern ein Stück weit raus. Der TSV 1860 hat sich bereits vorzeitig für den DFB-Pokal qualifiziert – erstmals seit 2022 wieder. Die Auslosung findet am 6. Juni statt. Nicht wenige Löwen hoffen auf ein Traumlos gegen den FC Bayern München. Auch Verteidiger Siemen Voet würde sich den deutschen Rekordmeister wünschen.
Spannend bleibt zudem die Personalfrage vor dem Finale in Würzburg. Beim Trainings-Comeback am Dienstag mischten überraschend auch der Österreicher Manuel Pfeifer und Thore Jacobsen wieder mit. Der Mittelfeldspieler gehört bekanntlich zu jenen Akteuren, die kein neues Vertragsangebot erhalten haben. Nach db24-Informationen ist der frühere Kapitän jedoch bei mehreren Drittligisten gefragt. Ein Wechsel zum 1. FC Saarbrücken gilt derzeit allerdings eher als unwahrscheinlich – auch wenn dieses Gerücht seit Wochen durchs Netz geistert.
Mit dabei waren am Dienstag neben Jacobsen auch einige Talente aus U21 und U19, darunter Cristian Leone und Lance Fiedler.






