Kauczinski ist vor dem Löwen-Umbruch nicht bange: "Es braucht ein gutes Händchen und harte Arbeit"
- VON OLIVER GRISS UND CHARLES PASTURE (FOTO)
- 01.05.2026 09:31
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VON OLIVER GRISS UND CHARLES PASTURE (FOTO)
Kauczinski erwies sich dabei auch als bester Löwen-Trommler für die neue Saison – ganz ohne Pyrotechnik. „Es war natürlich ein großes Ziel ausgegeben, man ist mit viel Euphorie gestartet, hat es aber verfehlt. 1860 München ist dennoch ein attraktiver Verein mit einem attraktiven Umfeld“, erklärte der Wahl-Karlsruher auf db24-Anfrage. Und weiter: „Wir haben ein Gerüst an Spielern, die vielversprechend sind. Aber wir haben auch gesehen, dass wir Dinge verändern müssen. Es braucht viel harte Arbeit und ein gutes Händchen.“
Genau das wird ab Sommer von ihm erwartet. Die Schonfrist ist vorbei: Es zählt dann nicht mehr, dass er erst im Herbst eingestiegen ist oder den Kader nicht zusammengestellt hat. Für den 56-Jährigen beginnt eine neue Zeitrechnung – inklusive Anpassungen in der Trainingsarbeit.
Wie der Kader konkret aussehen wird, ist noch offen. Auch zur Größe des Aufgebots wollte sich Kauczinski nicht festlegen. Klar ist aber: Auch aus finanziellen Gründen wird neben etablierten Kräften wie Kevin Volland, Max Reinthaler, Thomas Dähne oder Florian Niederlechner verstärkt auf die Jugend gesetzt. Unter der Woche durften mit Edon Krasiqi (18), Ludwig Estermann (18) und Lance Fiedler (19) drei Talente bei den Profis reinschnuppern. Wie steinig der Weg nach oben ist, zeigte allerdings das 0:1 der U21 gegen den Bayernliga-15. Sturm Hauzenberg.
50+1 stärken, im Gegenzug das Partizipationsrecht (Wahlen Hybrid) anwenden. ist das der Königsweg im deutschen Fußball?
Einer, der sich unter Kauczinski sichtbar entwickelt hat, ist Tim Danhof. „Am Anfang hat mir sein Defensivverhalten nicht gefallen“, erklärte der Coach und begründete damit den Verzicht auf den gebürtigen Erlanger. „Daran hat er gearbeitet und zuletzt viele Dinge umgesetzt. Nach vorne ist sein Potenzial unumstritten – zusammen mit Kevin Volland sorgt er über die linke Seite für viel Druck.“ Deshalb ist auch klar: „Tim hat sich positiv entwickelt, weswegen wir den Wunsch haben, dass er hierbleibt.“ Es wäre ein wichtiges Signal - und ein Wink, dass die Löwen auch in der neuen Saison vorne mitspielen wollen.






