Kauczinski im YouTube-Video: "Es war keine Option, mit der gleichen Konstellation in die neue Saison zu gehen"
- VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
- 25.04.2026 07:26
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VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
Und die Löwen können sich bei Markus Kauczinski bedanken, der nach sechs sieglosen Spielen heute gegen den SSV Ulm (14.03 Uhr, db24-Ticker) selbst ein Erfolgserlebnis braucht. Denn der erfahrene Trainer schaffte es einmal mehr, mit seiner gekonnten Rhetorik etwas Verständnis für den Personalschnitt zu erzeugen.
Kauczinski machte klar, dass es kein Alleingang von Geschäftsführer Manfred Paula war, sondern auch er hinter diesem Aufräumen steht. „Es war eine gemeinsame Entscheidung, zu der ich stehe“, erklärte der 56-Jährige: „Wir hatten das Gefühl, etwas verändern zu müssen.“ Diese Veränderungen bräuchten Raum, um neue Impulse setzen zu können. „Wie es zuletzt war, hatte ich nicht den Eindruck, dass wir unsere Ziele erreichen können. Es gab viele Dinge, die wir angestoßen haben. Diese konnten wir nur phasenweise umsetzen. Wir haben es nicht geschafft, die Dinge konstant abzurufen. Deswegen war es keine Option, mit der gleichen Konstellation in die neue Saison zu gehen.“
Was nicht unterschätzt werden darf: 1860 sprach in der Winterpause noch von einem starken Kader – ohne einzupreisen, dass nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Tunay Deniz die zentrale Figur fehlte. Auch das kostete den Löwen in der Crunchtime die entscheidende Qualität auf dem Platz. Dass die Fanszene insbesondere nach dem Aus von Publikumsliebling Jesper Verlaat aufgebracht ist, kann Kauczinski verstehen: „Jeder hat seine Vorlieben, gerade mit Jesper identifizieren sich viele. Das ist verständlich.“
Umso wichtiger ist es jetzt für Kauczinski, dass sich die Mannschaft mit Anstand in die Sommerpause verabschiedet. Die Löwen können Ulm heute fast schon in die Regionalliga schicken. „Wir schauen auf uns, wollen unbedingt gewinnen. In Saarbrücken war ich von der Energie und Leidenschaft der Mannschaft enttäuscht. Ich erwarte ein anderes Auftreten. Wir spielen zu Hause, möchten den Fans zeigen, dass sie uns wichtig sind.“
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