VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)

Der TSV 1860 will nach Jahren des Fehlens unbedingt wieder in den DFB-Pokal…

Dieses Ziel hat am Rande des jüngsten 0:0 in Saarbrücken wiederholt Geschäftsführer Manfred Paula ausgegeben - es gibt nach dem Aus im Liga-Spielbetrieb (Platz vier ist nahezu unmöglich) noch zwei weitere Wege bis an die Geldtöpfe: Die beste Variante wäre: Kickers Würzburg qualifiziert sich als Relegations-Teilnehmer für die Aufstiegsspiele gegen den Nordost-Vertreter und 1860 hätte damit automatisch die Fahrkarte für den DFB-Pokal sicher - oder: Die Kauczinski-Elf gewinnt am 23. Mai das Finale gegen die Unterfranken.

Am Dienstagabend gab es wieder einen Wechsel: Nachdem die Club-Amateure als derzeitiger Tabellenführer auf den Aufstieg freiwillig verzichten, gibt es um den zweiten Platz ein Hauen und Stechen: Während Würzburg in der Nachspielzeit nur zu einem enttäuschenden 1:1 gegen die SpVgg Bayreuth kam, fertigte die SpVgg Unterhaching Hankofen mit 3:0 ab und ist damit neuer Tabellenzweiter.

Heißt nach aktuellem Stand vier Spieltage vor Schluss: Haching würde derzeit in die Relegation gehen und hätte sich auch obendrein für den DFB-Pokal qualifizier; und 1860 müsste das Endspiel in Würzburg gewinnen, um sicher dabei zu sein. Angesichts der aktuellen Formkrise der Münchner Löwen ist dies alles andere als ein Selbstläufer.