Nach dem 0:0 gegen Saarbrücken: So schaut`s aus, Sechzig!
- VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
- 20.04.2026 07:58
- 3 Minuten Lesezeit
- 37 Kommentare
VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
1. FC SAARBRÜCKEN - TSV 1860 MÜNCHEN 0:0.
So brüllte der Löwe: Dähne (db24-Note 2) - Maier (4/46. Danhof 3,5), Schifferl (1,5), Voet (4) - Rittmüller (4/88. Husic), Jacobsen (4,5), Althaus (4/68. Dordan 4), Pfeifer (4) - Volland (3,5), Niederlechner (4/68. Steinkötter 4), Haugen (4/68. Hobsch 4).
So spielte Saarbrücken: Menzel - Fahrner, Wilhelm, Bichsel, Bretschneider - Civeja (78. Krahn), Sontheimer - Multhaup (90. Naifi), Vasiliadis (68. Elongo-Yombo), Pick - Brünker (68. Baumann).
Tore: Fehlanzeige.
Gelbe Karten: Fahrner - Althaus, Volland, Pfeifer.
Zuschauer/Löwenanteil: 14.744/1.700.
Schiedsrichter: Note 3,5 für Cristian Ballweg. Der Referee aus Zwingenberg machte prinzipiell ein ordentliches Spiel, jedoch übersah er ein Elfmeter-Foul von Raphael Schifferl gegen Saarbrückens Florian Pick. Diese falsche Entscheidung schwächte seine Leistung ab.
Die 24-Stunden-Aktivität der db24-Blase am Spieltag: 24.218 Visitors (Netto-User).
Die db24-Spielwertung: Note 4,5. Das Wort „Alibi“ fiel zuletzt bei Präsident Gernot Mang und Geschäftsführer Manfred Paula – und wenn man ehrlich ist, passt es erschreckend gut zu diesem Auftritt. Die Leistung der Löwen in Saarbrücken war von Beginn an energielos, phasenweise fast gleichgültig. Und das, obwohl Trainer Markus Kauczinski im Vorfeld noch von Platz vier gesprochen hatte. Vor allem in der ersten Halbzeit bekam Sechzig überhaupt keinen Zugriff auf die Partie. Dass am Ende überhaupt ein Punkt mit nach Hause genommen wurde, lag in erster Linie an zwei Akteuren: Torwart Thomas Dähne und Duracell-Löwe Raphael Schifferl, die mit mehreren starken Aktionen Schlimmeres verhinderten. Dazwischen kratzte auch Philipp Maier einen Ball von Brünker von der Linie – ein Moment, der sinnbildlich für einen insgesamt biederen Auftritt steht.
Die db24-Kurvenbewertung: Note 4,0. Die Luft ist raus - und trotzdem wurden die Löwen von 1.700 Fans begleitet. Das ist nach acht Jahren Drittliga-Tristesse eine unglaubliche Untesrstützung - jedoch scheint das Spiel kaum noch zu interessieren. Die Ultras inszenierten sich wieder einmal selbst, u.a. mit Pyrotechnik und Spielunterbrechung. Das kostet wieder. Dass der Verein dazu schweigt, sagt auch viel aus.
Zum Lachen: Nur noch vier Drittliga-Spiele in dieser Saison - dann ist der Spuk endlich vorbei.
Zum Weinen: Die Vorwürfe von Geschäftsführer Manfred Paula gegen Talent Clemens Lippmann bei “MagentaSport” vor dem Anpfiff (fehlende Affinität zu 1860) - ganz schwach.
Der Trainer-Check: db24-Note 4,0 für Markus Kauczinski. Es ist seine Aufgabe, die Spannung in der Mannschaft hochzuhalten - das gelang ihm nicht. In der Halbzeitpause korrigierte er, so dass die Löwen zumindest in der zweiten Hälfte etwas mehr ins Gleichgewicht kamen. Seit sechs Spielen ohne Sieg, das hatte sich der gebürtige Gelsenkirchner ganz anders vorgestellt. Kauczinski muss aufpassen, dass er sich seinen guten Löwen-Start nicht kaputt macht.
Mein Löwen-Held: Raphael Schifferl - ohne Wenn und Aber. Drängt sich förmlich für einen neuen Vertrag auf.
Der beste Spieler auf dem Platz: Siehe Schifferl.
Der db24-Quotenkönig: Thomas Dähne wurde mit dem Durchschnitt von 2,1 zum notenbesten Löwen gewählt - übrigens schon zum 13mal in dieser Saison.
Der Löwen-Spruch des Tages: “Wir hatten gar keine Energie auf dem Platz.” Kevin Volland.
Nächste Löwen-Fütterung: Heimspiel am kommenden Samstag, 14.03 Uhr, gegen den SSV Ulm 1846.
So schaut’s aus, Sechzig: Sorry, aber das hat alles nix mehr mit Löwen-Fußball zu tun!






