Die Kauczinski-PK im YouTube-Video: "Am Ende war es nicht gut genug"
- VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
- 11.04.2026 08:35
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VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
Heißt: Der Löwen-Trainer greift vorerst nicht verstärkt in die Nachwuchskiste, sondern setzt auf den bestehenden Kader – zu dem freilich auch Talente wie Xaver Kiefersauer, Finn Fuchs und Noah Klose gehören. Ob sie schon bereit für größere Rollen sind, bleibt offen. „Wir wollen den Zyklus so gut wie möglich beenden, danach entsteht etwas Neues.“
Dass gleich 15 Verträge auslaufen, sieht Kauczinski nicht als Problem: „Wir haben trotzdem einen Stamm an Spielern, die da sind.“ Zudem seien im Laufe der Saison einige Akteure „nachgewachsen“, die künftig Teil des neuen Teams sein können. Klar ist aber auch: „Es wird einen Schnitt geben. Wir kommen langsam auf die Zielgerade, wo wir Entscheidungen treffen müssen.“
Eine Option für die Startelf gegen Regensburg könnte überraschend Florian Niederlechner sein. Der 35-Jährige zeigte beim 0:3 in Cottbus nach seiner Einwechslung, dass es ein Fehler war, ihn zuletzt nahezu außen vor zu lassen. Innerhalb kürzester Zeit kam er zu zwei hochkarätigen Chancen – eine davon landete unglücklich am Pfosten. Sein Vertrag läuft noch bis 2027.
Verzichten muss 1860 dagegen auf Kapitän Jesper Verlaat. Der Abwehrchef plagt sich weiterhin mit einer Knieprellung herum. „Das Knie reagiert immer noch auf die Belastungssteigerung. Wir müssen von Woche zu Woche schauen, wann es reizfrei ist“, erklärte Kauczinski.
Im ausverkauften Heimspiel gegen Regensburg gehe es nun vor allem darum, das in Cottbus verlorene Vertrauen zurückzugewinnen: „Wir haben gesehen, dass uns bestimmte Dinge fehlen. Über Wille und Energie haben wir vieles ausgeglichen – in Cottbus war das anders, da ist etwas kaputtgegangen.“
Sein Fazit fällt entsprechend ehrlich aus: „Es ist uns nicht gelungen, ein Spitzenteam zu werden. Wir konnten es nur phasenweise andeuten.“ In Cottbus seien die Probleme schonungslos offengelegt worden: „Jeder hat sein Bestes gegeben, aber am Ende war es nicht gut genug.“
Die Botschaft ist klar: Der Umbruch kommt – aber nicht als Jugend-Experiment, sondern als knallharte Leistungsselektion.
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