Voet: "Wir haben noch das Toto-Pokal-Finale..."
- VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
- 08.04.2026 17:09
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Am Ende machte es Energie Cottbus mit Voet & Co. auch noch gnädig.
VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
Zum einen wurden die Löwen teilweise vorgeführt, zum anderen bedeutete die Lausitz Endstation im Aufstiegskampf.
Abwehrspieler Siemen Voet, der mit seinen Kollegen im Kollektiv versagte, erklärte am Dienstagabend im Stadion der Freundschaft gegenüber db24: „Die erste Hälfte war scheiße von uns. Wir waren immer zwei Meter zu spät. Wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen – wir haben in der ersten Halbzeit vorne und hinten keine Duelle gewonnen.“
Eine Verbesserung nahm der Belgier, der einst in der Champions League gespielt hat, nach dem Seitenwechsel durchaus wahr: „Wir hatten richtig gute Chancen, aber wir können kein Tor machen. Wir haben in der ersten Hälfte nicht gut verteidigt – und in der zweiten Hälfte treffen wir nicht. Dann verlierst du 0:3. Aber wir waren da. Wir haben gezeigt, dass wir etwas können.“
Doch genau das ist das Problem der Löwen in dieser Saison: Sie sind immer wieder „da“, aber eben nicht dann, wenn es wirklich zählt. Voet selbst sprach den fehlenden Mut an – dabei hatte 1860 genau diesen in den Spielen beim 1:2 in Duisburg oder beim 1:1 gegen Waldhof Mannheim zumindest phasenweise gezeigt.
Auf die Frage, ob die Saison jetzt kaputt sei, antwortete Voet gegenüber db24: „Nein, noch nicht! Wir haben noch sechs Spiele – außerdem haben wir noch das Toto-Pokal-Finale und vielleicht schaffen wir es in den DFB-Pokal. Viele Fans haben mir gesagt: ‚Wir müssen ein Highlight haben.‘“
Ein Highlight? Das klingt eher nach Trostpreis – und genau das ist es auch. Denn nach diesem Auftritt in Cottbus ist die bittere Wahrheit: Der Aufstieg ist weg. Und ob ein Toto-Pokal-Finale am 23. Mai bei Regionalliga-Spitzenreiter Würzburg wirklich geeignet ist, eine verkorkste Saison zu retten, darf zumindest stark bezweifelt werden.






