16 Verträge laufen aus: Steht den Löwen der nächste große Umbruch ins Haus?
- VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
- 26.03.2026 07:36
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VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
Steht den Löwen der nächste große Umbruch ins Haus?

Alles nicht so einfach, zumal die Löwen derzeit zweigleisig planen müssen, weil es immer noch eine Restchance gibt, in die Zweite Liga aufzusteigen. Und wenn man die Aufsteiger des vergangenen Sommers eine Klasse höher betrachtet, weiß man: Für das Unterhaus braucht es noch einmal einen deutlichen Qualitätszuschub. Ob das allein der Grund ist, der Paula davon abhält, Nägel mit Köpfen zu machen, ist offen. Zumal auch die Finanzierung des Klubs noch nicht geregelt ist: Bekanntlich will Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik seine Anteile weiterhin verkaufen - und genau daran könnte die Personalplanung ebenfalls noch hängen. „Wir kennen die Problematik bei 1860, aber die Spieler wollen natürlich auch irgendwann wissen, woran sie bei den Löwen sind“, sagt ein Spielerberater, dessen Kicker an der Grünwalder Straße 114 zu seinen Klienten zählt, der aber nicht genannt werden will.
Klar ist auch: Bei einigen Spielern verlängert sich im Aufstiegsfall automatisch der Vertrag - dazu gehören auch wichtige Anker-Löwen.

In der vergangenen Woche hatte Markus Kauczinski zu den Personalplanungen bei 1860 Folgendes zu Protokoll gegeben: „Ich bin nur ein Teil des Ganzen, natürlich setzen wir uns zusammen und reden über die Zukunft - und über das, was sein könnte. Mein Fokus ist aber anders als der von Manfred Paula, der mehr in diese Vertragssachen involviert ist. Gleichzeitig reden und planen wir. Gleichzeitig gibt es Unwägbarkeiten: Das fängt bei der Spielklasse an, wo wir noch Dinge beobachten, offenlassen, einfach schauen: Spieler kriegen ihre Chancen - und Spieler, die vor fünf Wochen noch außen vor waren, die sich jetzt auf einmal in den Fokus spielen. Genauso kann das weitergehen, dass sich Spieler empfehlen - und von daher sind wir in einer Gemengenlage, in der man spricht, in die ein oder andere Richtung geht oder Dinge auch noch offen lässt.“

Für den etatmäßigen Kapitän Verlaat wird es beispielsweise immer schwieriger, sich zu positionieren. Einst das sportliche Gesicht des Klubs, hat der 29-jährige Holländer inzwischen gewaltig an Status eingebüßt. Der ehemalige Abwehrboss, einer der Spitzenverdiener der Mannscahft, verhält sich vorbildlich, meckert nicht - doch wie es in ihm aussieht, kann sich vermutlich jeder vorstellen. Er kam im Jahr 2026 aufgrund seiner Leidensgeschichte noch gar nicht zum Einsatz. Ob sich daran beim Toto-Pokal-Halbfinale in Regensburg (Samstag, 14 Uhr, db24-Ticker) etwas ändert?






