"Hat enorme Bedeutung!": Holt sich 1860 im Toto-Pokal-Halbfinale neue Energie?
- VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
- 23.03.2026 16:29
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VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
Doch ist das noch die große Überzeugung in München-Giesing?
Klar ist: Die Ausgangsposition hat sich für den TSV 1860 durch die jüngste Last-Minute-Niederlage in Duisburg verschlechtert. Der Rückstand auf den Relegationsplatz ist wieder auf fünf Punkte angewachsen. Dazu kommt: Das Torverhältnis der Löwen ist im Vergleich zur Konkurrenz alles andere als optimal. Bei noch acht ausstehenden Spielen ist rechnerisch zwar weiterhin alles möglich – doch die Konkurrenten lassen derzeit kaum etwas liegen.
„Wir hatten eine bessere Ausgangsposition, jetzt haben wir eine schlechtere. Das heißt, dass wir mehr gewinnen müssen“, erklärte Trainer Markus Kauczinski nach dem Abpfiff in einer kleinen Presserunde gegenüber Münchner Journalisten: „Wir müssen aus diesen Dingen lernen, um zu gewinnen. Die Aufgaben werden insgesamt nicht einfacher. Das hat alles seine Herausforderung. Es werden jetzt Spiele auf diesem 50:50-Niveau.“
Müssen sich die Sechzger neu ausrichten? Selbst auf Platz vier, der zur direkten Teilnahme am DFB-Pokal berechtigt, beträgt der Rückstand inzwischen fünf Punkte. Bleibt also nur noch der Weg über den Toto-Pokal?
Am Samstag (14 Uhr, db24-Ticker) gastiert der TSV 1860 beim Drittliga-Rivalen Jahn Regensburg – es geht um nichts weniger als das Ticket fürs Finale. „Mich ärgert es maßlos, dass wir in Duisburg keinen Punkt geholt haben. Ein Punkt hätte uns gut getan. Jetzt haben wir ein bisschen Boden verloren. Das Ergebnis tut erst einmal weh – trotzdem geht’s gleich weiter mit dem Pokal, der für uns sehr wichtig ist“, sagte Kauczinski: „Er hat eine enorme Bedeutung für uns, um in den DFB-Pokal zu kommen. Ich freue mich darauf. Wir haben auch noch etwas gutzumachen.“
Gemeint ist natürlich das 0:4-Debakel aus der Hinrunde in Regensburg, als Kauczinski seine Mannschaft kaum wiedererkannte. „Wir können da Dinge umsetzen und schauen, wer wie drauf ist. Am Ende haben wir gelernt, dass in so einem Spiel jede Kleinigkeit zählt – und die waren heute nicht auf unserer Seite.“
Für das Bayern-Derby kündigt der Löwen-Coach Veränderungen an: „Es wird die ein oder andere Anpassung geben. Ich muss das Spiel jetzt erst einmal sacken lassen. Aber eines ist klar: Wir werden gegen Regensburg keine Experimente machen.“
Zu viel steht auf dem Spiel – sportlich und wirtschaftlich.






