Nach dem 1:2 in Duisburg: Die db24-Einzelkritik
- VON CHARLES PASTURE UND STEFAN MATZKE (FOTO)
- 23.03.2026 11:55
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VON CHARLES PASTURE UND STEFAN MATZKE (FOTO)
Die Löwen verlieren am Sonntagabend unglücklich mit 1:2 beim MSV Duisburg - dadurch werden die Chancen wieder kleiner, sich in die Zweite Liga abzusetzen. Ärgerlich: Die vermeidbaren Gegentore - weil die Sechzger in diesen Situationen nicht scharf genug waren. Die db24-Einzelkritik dieser Partie:
Thomas Dähne (db24-Note 3): Nach zuletzt zwei Clean Sheets musste der aus Oberaudorf stammende Keeper gegen Duisburg zwei vermeidbare Gegentore hinnehmen. Insgesamt zeigte der Torwart-Routinier eine ordentliche Leistung, war aber bei den Gegentreffern machtlos.
Clemens Lippmann (db24-Note 3): Das 19-jährige Eigengewächs erhielt den Vorzug gegenüber Marvin Rittmüller. Der Junglöwe brachte mit seinen dynamischen Vorstößen immer wieder Impulse nach vorne, defensiv erfüllte er seine Aufgaben weitgehend ordentlich.
Siemen Voet (db24-Note 3): Der Belgier präsentierte sich gewohnt robust und zweikampfstark und sorgte für Stabilität im Defensivverbund.
Max Reinthaler (db24-Note 3): Nach zuletzt sehr guten Leistungen, die ihm die Nominierung in die Kicker-Elf des Tages einbrachten, lieferte der gebürtige Südtiroler, der gestern seinen 31. Geburtstag feierte, erneut eine abgeklärte Vorstellung ab. Der Abwehrchef überzeugte mit Präsenz in den Zweikämpfen und unterstrich, warum er aktuell vor dem etatmässigen Kapitän Jesper Verlaat gesetzt ist.
Lasse Faßmann (db24-Note 2,5): Auch in dieser Partie erhielt der Junglöwe den Vorzug gegenüber dem Österreicher Raphael Schifferl. Nach starken Auftritten gegen Köln und Wiesbaden untermauerte das 19-jährige Eigengewächs sein Talent.
Tim Danhof (db24-Note 3): Der inzwischen gesetzte Außenbahn-Löwe bestätigte seine zuletzt gezeigte Form. Offensiv setzte er vereinzelt Akzente, defensiv erfüllte er seine Aufgaben meist zuverlässig.
Thore Jacobsen (db24-Note 3): Nach seiner Gelbsperre kehrte der Kapitän zurück ins Mittelfeld und brachte Struktur und kreativen Spielaufbau zurück ins Spiel der Löwen. Mit dem verwandelten Elfmeter zum 1:1 übernahm er Verantwortung, auch wenn er in der Schlussphase mit Gelb-Rot vom Platz musste.
Philipp Maier (db24-Note 3): Nachdem der Routinier im Löwen-Mittelfeld im zuletzt schwierigen Spiel gegen Wiesbaden nicht zu überzeugen wusste, brachte der erfahrene Sechser diesmal mehr Präsenz ins Zentrum und gewann wichtige Zweikämpfe.
Kevin Volland (db24-Note 3,5): Der Ex-Nationalspieler sorgte bereits in der ersten Halbzeit mit einem Innnenpfosten-Schuss für Aufsehen. Trotz viel Einsatz und permanenter Suche nach Chancen fehlte ihm das nötige Quäntchen Glück, um die Löwen in Führung zu bringen oder einen Punkt zu sichern.
Justin Steinkötter (db24-Note 3,5): Der Löwen-Angreier erhielt nach zuletzt guten Trainingseinheiten seinen ersten Startelf-Einsatz unter Markus Kauczinski. Trotz Einsatzbereitschaft und Zweikampfwillen blieb er ohne größeren Einfluss und konnte sich nur selten entscheidend in Szene setzen.
Sigurd Haugen (db24-Note 2,5): Der Norweger war auffälligste Offensivkraft der Löwen. Mit seinen Tiefenläufen sorgte er konstant für Gefahr und holte auch den Elfmeter zum zwischenzeitlichen 1:1 heraus. Ein eigener Treffer blieb ihm zwar verwehrt, dennoch ein überdurchschnittlicher Auftritt. Steigt 1860 nicht in die Zweite Liga auf, wird er vermutlich nur schwer zu halten sein.
David Philipp (db24-Note 4): Der Ex-Kölnner stand erneut nicht in der Startelf. Er kam in der 77. Minute für Justin Steinkötter, konnte dem Spiel jedoch keine entscheidenden Impulse mehr geben.
Markus Kauczinski (db24-Note 3): Seine Umstellungen im Vergleich zur Nullnummer gegen Wiesbaden machten sich bezahlt: Die linke Seite war mit Lippmann offensiv besser besetzt als zuletzt, auch Steinkötter brachte sich ein - und über Jacobsen gibt es sowieso nichts zu diskutieren. Die erste Hälfte war bislang mit das Beste unter Kauczinski. Nach dem Seitenwechsel war 1860 nicht mehr so scharf und kassierte zunächst das 0:1. Wenn man dem Löwen-Trainer etwas vorwerfen kann, vielleicht das, dass er viel zu spät wechselte.






