Kauczinskis Fan-Appell vor Drittliga-Hit in Duisburg: "Die Uhrzeit ist beschissen, aber..."
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 17.03.2026 13:29
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VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Am Sonntag geht’s für die Kauczinski-Elf zum MSV Duisburg (16.30 Uhr, db24-Ticker) – es ist ein Alles-oder-Nichts-Spiel. Während der Sieger seine Aufstiegschancen deutlich verbessert, schaut der Verlierer erst einmal dumm aus der Wäsche.
Markus Kauczinski sagte am Dienstag, drei Tage nach dem 0:0 gegen Wiesbaden: „Dss Einzige, was mich umtreibt, ist die Tatsache, dass wir gefährlicher werden müssen.” Deshalb ließ der Löwen-Trainer auch offen, ob er die Statik seiner Mannschaft für den Kracher in Duisburg leicht verändern wird. Sicher scheint nur: Kapitän Thore Jacobsen kehrt in die Startelf zurück.
Das Duell in der Schauinsland-Reisen-Arena ist für 1860 richtungsweisend. Dass die Anstoßzeit alles andere als fanfreundlich ist, stößt auch Kauczinski sauer auf. Gegenüber db24 richtete er einen eindringlichen Appell an die Löwen-Anhänger, die Reisestrapazen trotzdem auf sich zu nehmen: „Die Uhrzeit ist beschissen, das weiß ich. Aber wir sind in der heißen Phase. Ich glaube, es lohnt sich, die Mannschaft zu unterstützen. Wir werden alles geben und brauchen natürlich den Support von außen. Man kann ja dann am Montagabend schlafen, wenn man direkt nach dem Spiel nach Hause kommt und arbeiten geht…“
Alle nach Duisburg: Bist du dabei?
Die Löwen-Fans sind weiterhin der Auswärtskönig der Dritten Liga: Im Schnitt werden die Sechzger von 2.629 Anhängern pro Spiel begleitet – kein anderer Klub bringt mehr Fans in den Gästeblock. Wie viele werden es am Sonntag in Duisburg sein? Kauczinskis flammender Appell dürfte den einen oder anderen Löwen-Fan mit Sicherheit noch einmal ins Grübeln bringen.
Fest steht auch: Die Mannschaft wird nach dem Abpfiff am Sonntagabend mit dem Bus zurück in die bayerische Landeshauptstadt reisen. Einen anderen Weg gibt es nicht. Kauczinski: „Wir haben keine andere Möglichkeit, es gibt nach dem Abpfiff keine Anschlüsse mehr. Deswegen werden wir auch erst am Montagmorgen wieder in München sein…“






