Lars Bender über möglichen Löwen-Aufstieg: "Sie sollten es nicht zu groß kommunizieren!"
- VON OLIVER GRISS UND GETTY (FOTO)
- 16.03.2026 08:42
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„So sah das aus, vor einem alten Heizkörper. Die Sechzger-Kabine wurde inzwischen umgestaltet. Jeder hatte seinen eigenen Spind – und wir hatten diese Klappstühle“, erinnert sich Lars Bender, heute Trainer beim Regionalligisten Wacker Burghausen. „Das war völlig in Ordnung. Es war ein Privileg, überhaupt in diese Kabine zu gehen. Aber das würde ich heute keinem Spieler mehr antun…“
Die aktuellen Löwen, die in Tuchfühlung zum Relegationsplatz stehen, hat der frühere Leverkusener natürlich ebenfalls im Blick. Ob’s für den Aufstieg reicht? „Die Dritte Liga ist so eng, so unfassbar schwer. Es ist unglaublich schwer, vorauszublicken. Die Sechzger waren ja schon wochenlang raus aus allem. Dann haben sie eine kleine Serie gestartet, jetzt bist du wieder mit dran.“
Sein Rat: „Ich glaube, sie sollten es jetzt nicht zu groß kommunizieren, sondern genau diesen Weg weitergehen. Die Löwen haben einen Trainer, der sehr besonnen wirkt, um mit diesen Situationen umzugehen.“ Und weil 1860 mit vielen erfahrenen Spielern wie Kevin Volland, Thomas Dähne oder Florian Niederlechner ausgestattet ist, sagt Bender: „Das sind Jungs, die druckresistent sind. Deswegen darf man sie nicht abschreiben. Dass sie sich in diese Situation gebracht haben, ist toll. Wenn sie es durchziehen, geht einem natürlich das Herz auf – jedem Sechzger-Fan. Das ist klar. Aber es ist noch ein weiter und schwieriger Weg.“






