"Wenig zugelassen!": Die db24-Einzelkritik nach dem 0:0 gegen Wiesbaden
- VON CHARLES PASTURE UND IMAGO (FOTO)
- 14.03.2026 19:37
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VON CHARLES PASTURE UND IMAGO (FOTO)
Die Analyse von Markus Kauczinski nach der Nullnummer gegen Wiesbaden fiel so aus: „Das war ein hochklassiges Spiel. Das war auf Augenhöhe. Beide Mannschaften hatten eine gute Struktur. Da sind es wenige Momente, die das Spiel auf die eine oder andere Seite entscheiden können. Wir haben über 90 Minuten wenig zugelassen. Wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein in einem Duell zweier Teams, die oben ranwollen.“ Die db24-Einzelkritik:
Thomas Dähne (db24-Note 2): Der Löwen-Torwart machte einen soliden Eindruck. Entschärfte alles, was auf sein Tor kam, und sorgte damit für das achte Clean Sheet in dieser Saison. Ein Schlussmann, wie man sich ihn bei 1860 seit Jahren gewünscht hat.
Marvin Rittmüller (db24-Note 4): Der Ex-Braunschweiger bekam erneut den Vorzug gegenüber dem jungen Clemens Lippmann. Er bringt zwar viel Energie mit, aber hatte bei diversen Klärungsversuchen kein Spielglück. Insgesamt agierte Rittmüller viel zu verhalten auf der linken Außenbahn, der Dynamik und Flankenläufe fehlten.
Siemen Voet (db24-Note 3): Wird in den letzten Wochen immer stabiler - das kommt 1860 zugute. Will seinen Traum vom Löwen-Aufstieg unbedingt in diesem Jahr verwirklichen.
Max Reinthaler (db24-Note 3): Der Südtiroler, an dem Jesper Verlaat momentan nicht vorbei kommt, ist ein wichtiger Stabilisator. Mal verteidigte mit Überzeugung und Leidenschaft, mal hat er auch Glück in einigen Aktionen. Dass 1860 immer sicherer im Abwehrverbund steht, hat viel mit Reinthaler zu tun.
Lasse Faßmann (db24-Note 3): Nach seinem starken Startelf-Debüt gegen Viktoria Köln (1:0) bekam er den Vorzug gegenüber Raphael Schifferl - das Eigengewächs enttäuschte Trainer Kauczinski wieder nicht. Machte insgesamt wieder einen soliden Eindruck.
Tim Danhof (db24-Note 2,5): Bester Feldspieler auf Seiten des Gastgebers. Stand zum zehnten Mal in dieser Saison in der Startelf. Hatte in der zweiten Halbzeit zwei vielversprechende Vorstöße und vergab in der 57. Minute die erste Großchance für die Löwen - mit ein bisschen Glück hätte der Ball auch im Netz einschlagen können. 1860 sollte mit ihm unbedingt verlängern.
Damjan Dordan (db24-Note 4): Dass 1860 in der ersten Hälfte zu große Löcher im Mittelfeld offenbarte, muss auch er sich zuschreiben. Insgesamt gesehen im Kopf etwas zu langsam. Hatte einen schweren Stand. Schied nach dem Seitenwechsel verletzt aus.
Philipp Maier (db24-Note 4): Der Mittelfeld-Routinier war nicht so präsent wie in den Vorwochen, darunter litt die Hoheit in der Zentrale.
Maximilian Wolfram (db24-Note 4): Bekam den Vorzug gegenüber David Philipp - konnte sich aber nicht in Szene setzen. Er blieb unter seinen Möglichkeiten und wird mit diesem Leistungsnachweis vermutlich wieder aus der Startelf rotieren.
Kevin Volland (db24-Note 3,5): Opferte sich auf - allerdings ohne große Glanzpunkte.
Sigurd Haugen (db24-Note 3): Immer unterwegs und ein Unruheherd. Wenn es vor dem Wiesbadener Tor gefährlich wurde, war Haugen meist beteiligt. Ein eigener Treffer blieb ihm jedoch verwehrt.
David Philipp (db24-Note 3): Wurde in der 74. Minute für Maximilian Wolfram eingewechselt und brachte in der Schlussviertelstunde mehr Kreativität und Dynamik ins Spiel der Löwen.
Loris Husic (db24-Note 3): Der 18-jährige Junior im Team durfte in der Schlussviertelstunde mitmischen - zeigte, dass ihm die Zukunft gehören kann.
Markus Kauczinski (db24-Note 3,5): Dass 1860 überhaupt im Aufstiegskampf mitreden kann, ist in großen Teilen sein Verdienst. Um aufzusteigen, hätte es allerdings gegen seinen Ex-Klub eine etwas offensivere Ausrichtung gebraucht - gerne auch mit Impulsen von der Trainerbank. Die Einwechslung von Philipp kam etwas zu spät - und warum der 56-Jährige nicht nach 65 Minuten Tempomacher Clemens Lippmann als Ersatz für den etwas verhaltenen Rittmüller brachte, ist auch wenig nachzuvollziehen.






