Dosis Sechzig: Bleibt die Kauczinski-Elf im Aufstiegsgeschäft? - U21 mit Vorspiel gegen Pipi - Frauen wollen 12. Sieg landen
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 14.03.2026 08:47
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VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Profis: Es ist angerichtet: das Verfolger-Duell in der Dritten Liga zwischen 1860 und Wiesbaden. Der Sieger dieser Partie, die heute um 16.30 Uhr im ausverkauften Grünwalder Stadion angepfiffen wird, bleibt in jedem Fall im Aufstiegsrennen – so viel ist klar. „Es ist eine starke Mannschaft, für mich sind sie ein Geheimtipp, fliegen etwas unterm Radar“, sagt Markus Kauczinski über den Gegner, den er einst in die Zweite Liga geführt hatte: „Gerade nach vorne haben sie starke Leute, stehen gut und sind körperlich robust. Es wird ein 50:50-Spiel.“ Die Marschroute: „Es gilt, diesen einen Gegner zu analysieren und alles reinzuwerfen. Wir wollen alles geben, um unsere Fans glücklich zu machen.” Die 1:4-Niederlage von Cottbus in Aachen sollte die Löwen zusätzlich motivieren. Kapitän Thore Jacobsen (Gelbsperre) wird durch Damjan Dordan ersetzt. Vielleicht kommt es zu weiteren Veränderungen: Ein Kandidat für die Startelf ist auch Maxi Wolfram.
U21: Das Vorspiel bestreiten die Löwen-Amateure gegen den FC Pipinsried – Anpfiff ist um 12 Uhr am Trainingsgelände. Der Besuch wird sich lohnen, denn die Sechzger sind Tabellenführer der Bayernliga und wollen diese Vormachtstellung natürlich mit einem Heimsieg unterstreichen. Aber Alper Kayabunar warnt gegenüber den vereinseigenen Kanälen vor „Pipi“: „Von der Qualität her können sie jeden Gegner in der Liga schlagen. Ich glaube, dass sie bis zum Schluss das Ziel verfolgen werden, in die Regionalliga aufzusteigen. Das ist aufgrund vieler verschiedener Szenarien auf jeden Fall möglich.“ Die Zweite der Löwen kann nur aufsteigen, wenn das Drittliga-Team die Rückkehr in die Zweite Liga meistert. Verstärkt wird die U21 heute von Samuel Althaus, Noah Klose und Finn Fuchs.
U19: Die zwei Siege gegen Eintracht Frankfurt und Rot-Weiss Walldorf haben der Mannschaft gutgetan – am Sonntag spielt 1860 in Karlsruhe (11 Uhr). „Wir wollen an die letzten beiden Spiele anknüpfen“, sagt Trainer Jonas Schittenhelm gegenüber tsv1860.de: „Es wird spannend gegen den KSC. Es ist eine Super-Truppe.“ Oliver Arnits steht nicht zur Verfügung – und Kapitän Luc Hohmann hat sich am Mittwoch im Training verletzt. „Es wird wahrscheinlich nicht gehen“, erklärte Schittenhelm.
U16: Drei Spiele, drei Siege – das ist die Bilanz dieses Jahrgangs des TSV 1860 in der Bayernliga. Unter der Woche gab es ein 3:1 bei 1860 Rosenheim. Heute um 16 Uhr gastieren die Blauen beim Lokalrivalen in Unterhaching – die Order ist klar: Derby genießen und gewinnen!
U15: Von der Papierform her hat der TSV 1860 heute um 15.30 Uhr in Würzburg ein leichtes Spiel. Während die Unterfranken abgeschlagener Letzter in der Regionalliga Bayern sind, sind die Löwen (zuletzt 3:0 gegen Regensburg) Vierter – mit Ambitionen, wenigstens noch einen Rang gutzumachen.
U12: Die Jung-Löwen gastieren heute um 11 Uhr bei Greuther Fürth – läuft alles nach Plan, wird der dritte Tabellenplatz hinter Bayern und Augsburg in der Förderliga weiter behauptet.
Dritte: Nach dem wenig ruhmreichen 1:1 zum Rückrunden-Start in Gern planen die Amateur-Löwen heute um 17.30 Uhr Wiedergutmachung gegen den FC Neuhadern, um zumindest noch die theoretische Aufstiegschance in die Bezirksliga zu wahren. Weil die Erste fast zeitgleich spielt, hat die Dritte vermutlich kaum Unterstützung am Sechserplatz. Der Tabellen-Sechste Neuhadern gewann in der Vorwoche deutlich mit 5:1 gegen den FC Alte Haide.
Vierte: Auch die zweite e.V.-Mannschaft ist nicht siegreich ins neue Jahr gestartet: Das 1:2 gegen Pullach II hat wehgetan. Heute um 15 Uhr kommt es zum Nachbarschaftsduell mit den Sportfreunden, die wie 1860 im Keller der Kreisklasse 4 stehen.
Frauen I: Findet die Erfolgsserie aus dem alten Jahr eine Fortsetzung in 2026? Das ist die Frage vor dem Re-Start am Sonntag um 16 Uhr gegen den FC Stern III. Die Löwinnen liegen auf Platz 1 in der Kreisliga – mit elf Siegen aus elf Spielen.
Frauen U15: Die Löwinnen empfangen heute um 14.45 Uhr den SV Arget. Gespielt wird nicht an der Grünwalder Straße 114, sondern in der Sportschule Oberhaching – was auch zeigt, dass der TSV 1860 nicht genügend Platz hat, um all seine Mannschaften zu bedienen.






