Die Kauczinski-Tabelle nach Punkten: 1860 teilt sich Platz 1 mit Hansa Rostock und Osnabrück
- VON PASCAL LAWITSCH
- 11.03.2026 08:32
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VON PASCAL LAWITSCH
Markus Kauczinski ist das Gesicht der Löwen. Der 56-Jährige übernahm nach dem zehnten Spieltag das Zepter an der Grünwalder Straße 114, nachdem Patrick Glöckner trotz anfänglicher großer Euphoriewelle nicht so liefern konnte, wie sich die Löwenfans das erhofft hatten. 18 Spieltage später steht der TSV 1860 nicht mehr im unteren Tabellenmittelfeld, sondern ist dank akribischer Arbeit wieder in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen. Die Träume wurden neu entfacht.
Betrachtet man nur die Spieltage seit der Übernahme von Markus Kauczinski (11 bis 28), gehört der TSV 1860 sogar zu den besten Mannschaften der Liga – punktgleich mit Spitzenreiter Hansa Rostock. Der Trend zeigt seit Monaten klar nach oben. Der gebürtige Gelsenkirchener demonstriert eindrucksvoll, wie in München-Giesing gearbeitet werden muss, um erfolgreich zu sein: bodenständig, taktisch klug und mit viel harter Arbeit.
Steigt 1860 in die Zweite Liga auf?
Der Lohn zeigte sich spätestens beim 1:0-Arbeitssieg am Freitagabend bei Viktoria Köln: Der TSV 1860 feierte den fünften Sieg in Folge. Im Kalenderjahr 2026 gab es bislang nur eine Niederlage bei einem Torverhältnis von +11 – und das, obwohl weiterhin einige Stammspieler verletzungsbedingt fehlen. Kein Wunder, dass der Löwen-Domteur zufrieden ist: „Mir ist es wichtig, jetzt, wo es wirklich zur Sache geht, dabei zu sein. Nicht, dass man Anfang März nur zuguckt. Da geht es um etwas – und du bist nicht nur Zuschauer. Wir sind mittendrin. Wir sind dabei.”
Erreicht ist trotzdem noch lange nichts. Viele Punktverluste können sich Volland, Jacobsen, Dähne & Co. nicht mehr leisten, will man bis zum Saisonende um die vorderen Plätze mitspielen – und im besten Fall den ungeliebten Titel als „Drittliga-Dino“ endlich ablegen. Schon am Samstag kommt mit dem SV Wehen Wiesbaden ein direkter Konkurrent ins Grünwalder Stadion (16.30 Uhr, db24-Ticker). Wenn 1860 im Aufstiegsrennen bleiben will, darf die Kauczinski-Elf jetzt nicht nachlassen.






