Paula: "Haugen? Wenn ein Spieler so performt, ist es klar, dass er Begehrlichkeiten weckt"
- VON OLIVER GRISS UND CHRISTINA PAHNKE (FOTO)
- 10.03.2026 09:35
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VON OLIVER GRISS UND CHRISTINA PAHNKE (FOTO)
Und sowieso: Nach dem fünften Sieg in Folge, dem 1:0 bei Viktoria Köln, müssen oder dürfen die Löwen zweigleisig planen. Sicher ist aber, dass zwei Haudegen im Verein bleiben: Sowohl der Vertrag von Florian Niederlechner (35) als auch von Patrick Hobsch (31) hat sich automatisch um ein weiteres Jahr verlängert.
Ob der Masken-Wikinger Sigurd Haugen (11 Tore, Vertrag bis 2027) auch in der kommenden Saison weiter ein Löwe bleibt, das ist in der Schwebe. Jedes weitere Tor macht ihn attraktiver für einen Wechsel. „Wenn ein Spieler so performt, ist es klar, dass er Begehrlichkeiten weckt“, sagt Paula gegenüber „MagentaSport“. Der Aindlinger schiebt dann aber nach: „Wenn es nach uns geht, wollen wir ihn natürlich weiter im Löwen-Trikot sehen. Wir sind auf einem guten Stand.“ Sollte 1860 aufsteigen, dürfte die Wahrscheinlichkeit größer sein, dass Haugen den Löwen erhalten bleibt.
Haugen wurde im vergangenen Sommer mit dem von der HAM-Seite bereitgestellten Zusatzbudget von rund einer Million Euro nach München gelotst. Paulas Vorgänger Dr. Christian Werner zahlte dafür eine überschaubare Ablöse – in der Hoffnung, dass der Ex-Rostocker den Unterschied ausmacht. Wegen dieser Personalie, so heißt es, soll es auch intern zu Spannungen zwischen Werner und Ex-Trainer Patrick Glöckner gekommen sein.
Die Erfahrung und die Breite im Kader sorgen in den letzten Wochen für einen Höhenflug in München-Giesing. Beim 1:0-Sieg in Köln wies die Startelf einen Altersdurchschnitt von 28,5 Jahren auf. Auf die Frage von MagentaSport, ob die älteste Mannschaft der Liga bei einem eventuellen Aufstieg verjüngt werden müsste, erklärte Paula: „Wir haben schon ein gewisses Alter, die Altersstruktur ist etwas einseitig. Allerdings haben wir auf der anderen Seite auch sechs bis acht Spieler, die zwischen 18 und 20 sind. Das ist die Zukunft. Es ist unser Plan, die Spieler aus dem Nachwuchsleistungszentrum weiterzuentwickeln und mit ihnen perspektivisch den Kader zu prägen.“
Der 19-jährige Lasse Faßmann, der nach dem kurzfristigen Ausfall von Raphael Schifferl in die Startelf rückte, machte beispielsweise einen guten Job (db24-Note 2) – das macht Hoffnung für die Zukunft der Löwen.






