Warum Kauczinski auf das A-Wort (noch) verzichtet: "Das Gerede, was sein könnte, lenkt nur ab!"
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 05.03.2026 10:14
- 2 Minuten Lesezeit
- 29 Kommentare
VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Das macht Kauczinski aus. Er ist sehr einfühlsam - und die Spieler haben das Gefühl: Was der Trainer sagt, muss richtig sein. Der Blick auf die Kauczinski-Tabelle gibt ihm recht. 1860 ist in dieser Statistik Zweiter.
Der Glöckner-Nachfolger schafft es, dass die Mannschaft inzwischen als geschlossene Einheit auftritt. Auch wenn spielerisch noch viel Luft nach oben ist, habe man gesehen, „dass wir Dinge überstehen können, auch wenn es nicht perfekt läuft, um zu gewinnen. Wir können immer Tore machen, sind gefährlich und gleichzeitig in der Lage, gut zu verteidigen und mit viel Herz und Leidenschaft zu spielen.“ Alle hätten gegen Aue den Kampf angenommen. „Trotzdem müssen wir lernen, mit dem Ball noch besser zu werden“, lautet Kauczinskis Forderung vor dem Gastspiel in Köln (Freitag, 19 Uhr, db24-Ticker).
In der Domstadt kann Kauczinski wieder auf die zuletzt gesperrten David Philipp und Philipp Maier zurückgreifen. “Es wird mit Sicherheit Veränderungen geben, in welcher Art und Weise habe ich noch nicht entschieden.“ Er müsse schauen, wie jeder Einzelne die Englische Woche bisher verkraftet habe. „Wir haben Jungs, die drei Spiele am Stück gemacht haben, wie Kevin Volland oder Sigurd Haugen, die performt und für gute Momente gesorgt haben. Da muss man einfach gucken, was die noch im Tank haben.“
Das A-Wort will Kauczinski weiter nicht in den Mund nehmen, auch wenn der Rückstand auf den Relegationsplatz nur noch drei Pünktchen beträgt. “Von den Voraussetzungen her gibt’s Mannschaften, die einfach mehr Punkte haben“, erklärt der 1860-Übungsleiter: „Wir müssen überproportional gut sein, um jeden Gegner schlagen zu können. Was dann in vier, sechs Wochen oder acht Wochen ist, kann ich nicht sagen. Darüber nachzudenken, macht keinen Sinn. Wir konzentrieren uns auf die nächste Aufgabe, gehen fokussiert ins Spiel gegen Viktoria Köln. Das Gerede, was sein könnte, lenkt nur ab. Wir müssen erstmal zeigen, dass wir diese Schlagzahl und Intensität tatsächlich durchhalten können.“
Die Kauczinski-PK vor dem Gastspiel in Köln im Youtube-Video - klick Dich rein!






