"War eine kräftezehrende Zeit!": "Neuzugang" Schröter als Schlüssel im Endspurt?
- VON OLIVER GRISS UND CHRISTINA PAHNKE (FOTO)
- 01.03.2026 11:36
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VON OLIVER GRISS UND CHRISTINA PAHNKE (FOTO)
Nach über einem Jahr Verletzungspause feierte der 30-Jährige in Sinsheim sein Comeback – und das durchaus vielversprechend. Schröter stiftete Verwirrung beim Gegner und Tiefe auf die rechte Seite, setzte in der Schlussphase mehrere offensive Nadelstiche und zeigte sofort, dass er eine echte Option für den Löwen-Endspurt sein kann.
Entsprechend erleichtert war der Flügelspieler nach dem Schlusspfiff:
„Es war unglaublich, auch gleich mit einem Sieg vom Platz zu gehen“, sagte Schröter nach seinem Kurz-Einstand. „Es war keine einfache Zeit – auch wenn es ein kurzes Break gab, in dem ich sechs, sieben Wochen mittrainiert habe. Nach über einem Jahr das erste Pflichtspiel – das war eine kräftezehrende Zeit. Ich bin froh, dass ich sie überwunden habe und hoffe, dass so etwas nicht so schnell wiederkommt.“
Dass die Löwen sportlich wieder Tuchfühlung nach oben haben, freut ihn zusätzlich: „Drei Siege in Folge sind ein Statement. Wenn eine andere Mannschaft drei Siege holt, sagt man auch: Wow, guter Lauf! In dieser Liga ist alles möglich.“
Zur Erinnerung: Im Februar 2025 hatte sich Schröter beim 2:1-Sieg in Köln einen Muskelriss im Hüftbeuger zugezogen. Zwar war er in der Sommervorbereitung wieder fit, erlitt jedoch einen Rückschlag – schließlich folgte eine Operation an derselben Stelle. Vor wenigen Wochen sammelte er freiwillig Spielpraxis in der U21 (5:0-Test gegen Geretsried), jetzt ist er endgültig zurück im Profikader.
Die spannende Frage für die Löwen: Schlägt Schröter als „gefühlter Neuzugang“ ein?
Gerade in einer Phase, in der Breite und Dynamik entscheidend sein können, könnte sein Comeback viel wert sein, denn Schröter hat was, was es in der Dritten Liga prinzipiell nicht so oft gibt.






