Dähne über die Löwen-Spielwiese: "Es ist nicht so geil, wenn du dich auf eine Asphaltpiste werfen musst"
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 25.02.2026 08:23
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VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Nachdem Markus Kauczinski zuletzt auf db24-Anfrage die Rasen-Problematik erläutert hatte („Das ist ein Puzzleteil für unsere Verletzungen“), unterstützen selbstredend auch die Spieler diese These. Torwart Thomas Dähne, der einzige Stammspieler, der am Dienstag auf dem Platz stand, erklärte auf db24-Anfrage: „Mir hat es auch letzte Woche in den Rücken reingeschossen. Das merke ich immer noch. Der Trainingsplatz ist nicht in einem Super-Zustand. Er ist einfach knüppelhart. Dadurch haben die Spieler auch Probleme.“
Die Löwen suchen nicht nach einem Alibi für den Fall einer Niederlage – es ist schlicht ein Fakt, dass die Trainingsbedingungen die Einheiten nicht angenehmer machen. „Wir dürfen das nicht als Ausrede nehmen, klar“, so der gebürtige Oberaudorfer. „Wenn du viele Verletzte hast, ist es natürlich blöd, wenn das gegen Ende der Saison kommt.” Alternative: “Ich habe das in meiner Karriere bislang immer so erlebt, dass du gegen Ende des Jahres nicht mehr so viel trainierst, sondern eher auf Erhalt gehst. Dass du sagst: Es ist okay, wenn ein Spieler drei- oder viermal die Woche nicht trainieren kann – wenn er zum Abschlusstraining fit ist, dann muss er spielen.“
Ergo: 1860 braucht perspektivisch eine Rasenlösung.
Dähne weiter: „Wenn der Platz ein wenig weicher wäre, wäre es für alle angenehmer. Vor allem für uns Torhüter. Es ist nicht so geil, wenn du dich auf eine Asphaltpiste werfen musst. Aber das sind die Bedingungen, die wir haben – und die müssen wir annehmen. Was anderes können wir eh nicht machen, weil wir nicht die Mittel haben, den Boden rauszureißen und einen neuen draufzubauen.“ Und Außenbahn-Löwe Tim Danhof meinte: „Verletzungsprophylaktisch ist das zwar nicht das Beste, aber was sollen wir machen? Da hat jeder Verein seine Brötchen zu backen.“ Vor allem in der Dritten Liga - und will 1860 professioneller werden, sollte auch die tägliche Spielweise der Mannschaft unbedingt verbessert werden.






