Vier Spiele in 16 Tagen: Bleibt Sechzig scharf?
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 23.02.2026 16:52
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VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Brinkmann meint die Löwen, die sich als Tabellenachter plötzlich wieder zum Kreis der Aufstiegskandidaten zählen dürfen. Zwar beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz weiterhin sieben Punkte, aber dennoch ist alles enger zusammengerückt.
1860-Torwart Thomas Dähne erklärte: „Klar ist es schön, dass wir auf Hansa Rostock Punkte gut gemacht haben. Unser primäres Ziel war aber, dass wir ein zweites Spiel in Folge gewinnen. Vielleicht können wir daraus einen Lauf starten. Wer weiß. Aber es geht knackig weiter. Jetzt haben wir vier Spiele in 16 Tagen.“ In diesen vier Partien wird sich wohl entscheiden, wohin der Weg des TSV 1860 führt: Hoffenheim II (A), Erzgebirge Aue (H), Viktoria Köln (A) und Wehen Wiesbaden (H) – Gegner, die mit klarem Fokus und der richtigen Mentalität durchaus schlagbar sind. Bleibt Sechzig scharf? Wir machen den Gegner-Check:
27. Februar: Die Reise der Löwen führt zur Reserve der TSG Hoffenheim, die nach dem Ausverkauf in der Winterpause kaum noch mit der Vorrunden-Qualität vergleichbar ist. Das Hinspiel verlor 1860 im heimischen Grünwalder Stadion nach einer ernüchternden Leistung mit 1:5. Im Jahr 2026 sind die Kraichgauer bislang das schwächste Team der Liga – nur ein Punkt aus sechs Spielen. Gestern setzte es ein 1:3 gegen Viktoria Köln. Die Löwen haben also noch etwas gutzumachen. Der db24-Tipp: Hoffenheim II – 1860 0:2.
3. März: Erzgebirge Aue kommt in der Englischen Woche ins Grünwalder Stadion. Die Sachsen verfügen längst nicht mehr über die Qualität vergangener Jahre. Auch der Trainerwechsel (Dabrowski für Härtel) hat bislang wenig bewegt: Gestern verlor Aue das Ostderby gegen Energie Cottbus mit 1:2. Das Hinspiel ist den Löwen noch bestens in Erinnerung – einerseits wurde 1860 ein reguläres Volland-Tor aberkannt, andererseits war nach dem 0:2 im Erzgebirge Schluss für Geschäftsführer Dr. Christian Werner und Patrick Glöckner. Die Löwen sinnen auf Revanche. Der db24-Tipp: 1860 – Aue 3:1.
6. März: Die Löwen treten bei Viktoria Köln an – und haben das 2:2 im Hinspiel noch im Kopf, als U21-Trainer Alper Kayabunar die Mannschaft nach dem Glöckner-Rauswurf betreute. Die Kölner steuern derzeit auf den Klassenerhalt zu – angesichts der großen Fluktuation im Kader durchaus bemerkenswert. Der db24-Tipp: Viktoria Köln – 1860 1:1.
14. März: Vor dem Duell gegen Wehen Wiesbaden im Grünwalder Stadion wird die entscheidende Frage sein: Mit welcher Ausbeute geht 1860 aus der Englischen Woche in dieses Spiel auf Augenhöhe? Für Markus Kauczinski ist dieses Aufeinandertreffen von besonderer Bedeutung, schließlich hinterließ der 56-Jährige in Wiesbaden mit dem Zweitliga-Aufstieg tiefe Spuren. Der db24-Tipp: 1860 – Wiesbaden 2:1.






