Die Kauczinski-Analyse nach dem 1:1 gegen RWE im YouTube-Video
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 17.01.2026 20:09
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VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Nach 82 Minuten lag der TSV 1860, der bis dahin defensiv kaum etwas zugelassen hatte, mit 0:1 in Rückstand. Marek Janssen, der kurz zuvor eingewechselt wurde, hatte bei einem Obuz-Schuss den Stiefel noch dran und durfte sich als Torschütze feiern lassen. Doch die personell arg gebeutelten Löwen schüttelten den Nackenschlag sofort ab, nahmen die Köpfe hoch – und schlugen zurück: Nach einer Ecke von Kevin Volland landete der Ball bei Max Reinthaler. Eigentlich fürs Toreverhindern zuständig, stand der Innenverteidiger plötzlich goldrichtig und schoss aus anderthalb Metern zum viel umjubelten 1:1 gegen Rot-Weiss Essen ein.
Die Analyse von Trainer Markus Kauczinski? „Es war zu erwarten, dass es ein Spiel wird, wo man die wenigen Möglichkeiten nutzen muss. Wir sind immer wieder über außen an den Strafraum gekommen, haben dann aber den letzten Pass nicht angebracht. Letztlich bin ich froh, dass wir nach dem Rückstand nochmal zurückgekommen sind und den Ausgleich erzielen konnten.“
Kauczinski hatte einen „guten und konzentrierten“ Auftritt seiner dezimierten Mannschaft gesehen. „Wir müssen aber mehr Kapital aus unseren Möglichkeiten im Strafraum schlagen“, monierte er. „Essen ist ein Spitzenteam. Wir haben gezeigt, dass wir trotz unserer personellen Probleme mithalten können.“
Erst als der Löwe wechseln musste, hätte man laut Kauczinski gemerkt, „dass wir momentan nicht alles Eins-zu-Eins ersetzen können.“
Essens Trainer Uwe Koschinat dürfte mit dem Spiel seines Teams dagegen alles andere als zufrieden sein. RWE war im Vergleich zum Vorrunden-Duell nicht wiederzuerkennen. „Das ist so, wenn zwei relativ baugleiche Mannschaften aufeinandertreffen, wenn kein Team ein spielerisches Übergewicht hat. Wir hatten in der ersten Halbzeit einen relativ guten Umschaltmoment, 1860 machte jedoch den griffigeren Eindruck.“ Die zweite Halbzeit sei noch stärker davon geprägt gewesen, „dass sich beide Mannschaften ins Spiel reinarbeiten mussten“.
Koschinat hatte gehofft, dass er die Löwen in der Schlussphase mit guten Einwechslungen bändigen kann. Zumindest ist das zwischenzeitliche 1:0 herausgesprungen. „Das ist uns auch mit Obuz und Janssen gelungen, die am Tor beteiligt waren. Leider haben wir noch durch einen Standard den Ausgleich bekommen. Am Ende war es ein leistungsgerechtes Unentschieden.”
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