VON OLIVER GRISS

Nein, es gibt nach dem 1:3 gegen Mannheim und dem Fehlstart ins Jahr 2023 keine personellen Veränderungen beim TSV 1860 - das ist das Ergebnis einer Krisensitzung im “Mandarin Oriental”. Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik postete am späten Sonntagabend folgendes Statement auf seinem Facebook-Kanal: “Liebe Löwen, ich kann Eure Enttäuschung nach diesem 1:3 in Mannheim verstehen. Wir Löwen sind aber grundsätzlich große Kämpfer und resignieren nie. Ich habe mich heute mit den beiden Geschäftsführern Marc-Nicolai Pfeifer und Günther Gorenzel sowie Trainer Michael Köllner getroffen. Wir sind uns einig: Wir halten zusammen! Jeder Verantwortliche, der seine ganze Leistung einbringt, genießt meine und sicherlich auch die volle Unterstützung der Vereinsseite. Beide Gesellschafter arbeiten Tag und Nacht zum Wohle von 1860. Wir dürfen jetzt nicht den Fehler machen und nach jedem Rückschlag, alles in Frage stellen. Ein Blick in die 1860-Historie bestätigt, dass Kurzschlussreaktionen immer ein schlechter Ratgeber waren.” Neben Ismaik, Pfeifer und Gorenzel nahmen auch Saki Stimoniaris und Anthony Power an dem Treffen in der feudalen Unterkunft in der Münchner Innenstadt teil.

Außerdem schrieb Ismaik: “Gestern Nachmittag bin ich in München gelandet und habe sofort wieder die Herzlichkeit und Schönheit dieser Stadt gespürt. Ich werde demnächst wieder nach München kommen. Dann plane ich ein Treffen mit der Vereinsspitze um Präsident Robert Reisinger. Mein großer Wunsch ist, dass wir unseren Fans, Mitgliedern und Freunden eine neue Heimat bieten können.”

1:3 in Mannheim: Warum legte 1860 diesen Fehlstart hin?

Umfrage endete am 29.01.2023 08:00 Uhr
Falsches System!
34% (3195)
Fehlende Einstellung der Spieler!
30% (2826)
Kurzum: Die Mannschaft ist nicht besser!
21% (1912)
Wir haben keinen echten Stürmer!
5% (449)
Kobylanski & Holzhauser zusammen - das funktioniert nicht!
4% (370)
Fitness-Manko!
3% (281)
Torwart Hiller gibt keine Sicherheit
3% (261)

Teilnehmer: 9294