VON OLIVER GRISS


Trainer Maurer wäre schon mit einem 1:0-Sieg zufrieden: Darf der Argentinier Blanco von Beginn an ran?
Mittwoch, kurz vor 12: Florian Hinterberger kommt aus der Geschäftsstelle herunter und  will was los werden. "Ich warne vor diesem Spiel", sagt der 1860-Sportchef vor dem Wiesn-Auftritt gegen Zweitliga-Neuling SV Sandhausen (Samstag, 13 Uhr, dieblaue24-Liveticker): "Vor genau einem Jahr haben wir auch ein Wiesn-Heimspiel gegen Dresden verloren - nach kurzer Zeit stand’s 0:4." Die Stimmung war im Wiesn-Keller. Hinterberger deshalb: "Ich warne vor Sandhausen. Das wird ein ganz schweres Spiel. Wir müssen jetzt die Sinne schärfen." 
Reiner Maurer bläst ins gleiche Horn: ""Das wird ganz undankbar. So ein Waterloo - wie letztes Jahr gegen Dresden - wollen wir vermeiden. Ich wäre auch schon mit einem 1:0-Sieg zufrieden." Offenbar haben sich Hinterberger und Maurer bei der Wahl der Tonart abgesprochen. Dennoch glaubt der Trainer an Lauth & Co: "Diese Mannschaft hat einen anderen Charakter als die von 2004 nach dem Abstieg." Damals wurde die Mannschaft mit Stars wie Paul Agostino, Harald Cerny oder Rodrigo Costa Vierter - dieses Ergebnis muss allerdings erst einmal getoppt werden…
Möglicherweise ändert Reiner Maurer seine Sieger-Elf von Ingolstadt: "Es ist eine Überlegung wert, dass wir noch offensiver spielen und Ismael Blanco von Beginn an spielt."
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