VON OLIVER GRISS UND BERND FEIL (FOTO)

Wenn man auf die Torjägerliste der Dritten Liga einen kurzen Blick wirft, tauchen auf den ersten drei Plätzen zwei Ex-Löwen auf: Manuel Schäffler hat für Wehen in 34 Saison-Einsätzen bereits 20 Treffer erzielt, der Hachinger Stephan Hain hat zwei Tore weniger auf seinem Konto. Während Hain eine Rückkehr zum TSV 1860 bereits ausgeschlossen hat, wird derzeit spekuliert, ob Schäffler ein Comeback an der Grünwalder Straße starten könnte.

Fakt ist: Der SV Wehen-Wiesbaden will mit seinem Torjäger den noch bis 2019 datierten Vertrag vorzeitig verlängern - und man kann derzeit nicht davon ausgehen, dass die Löwen ein Jahr nach dem Zwangsabstieg plötzlich das nötige Kleingeld haben, um Schäffler aus seinem Vertrag herauszukaufen und ihn dann auch noch langfristig binden zu können. Deswegen sagt auch Daniel Bierofka gegenüber dieblaue24: “So ein Transfer ist derzeit komplett unrealistisch. Jeder kennt unsere finanzielle Situation. Und selbst wenn es anders wäre, müsste alles zusammen passen, dass so ein Transfer zu verwirklichen ist.” Ohne Fremdgelder sind solche Hochkaräter nicht zu stemmen.

Wie soll der TSV 1860 im Aufstiegsfall zu frischem Geld kommen?

Umfrage endete am 11.05.2018 08:00 Uhr

Faire Zusammenarbeit mit Hasan Ismaik forcieren
64% (1721)

Bei den Münchner Unternehmen Klinken putzen
20% (542)

Umzug ins Olympiastadion
5% (127)

Bleiben wir einfach in der Regionalliga: Giesing, Oida!
5% (127)

Die Eintrittspreise im Grünwalder Stadion deutlich erhöhen
3% (79)

Die noch vorhandenen e.V.-Anteile an einen anderen Investor verkaufen
3% (74)

Teilnehmer: 2670

Dass der 29-jährige Schäffler irgendwann wieder für 1860 spielt, das will Bierofka natürlich nicht ausschließen: “Manu ist für uns immer ein interessanter Spieler. Ich habe mit ihm bei 1860 gespielt und ich kenne auch seinen Vater sehr gut…” Ludwig Schäffler war früher selbst ein begabter Stürmer beim SC Fürstenfeldbruck.