VON OLIVER GRISS UND ULI WAGNER (FOTO)

Geht’s nach dem Großteil der dieblaue24-Leser, dann muss der aktuelle Vereinskurs von Präsident Robert Reisinger beim TSV 1860 korrigiert werden: 71 Prozent der User (insgesamt stimmten 8600 Leser ab) finden die Politik des 54-jährigen Unternehmensberaters nicht zielfördernd.

Deswegen wird die Mitgliederversammlung am 22. Juli in der Konzerthalle “Zenith” wegweisend für den TSV 1860: Setzt man die Politik der “schwäbischen Hausfrau” fort oder entscheidet man sich doch für einen gemeinsamen, friedlichen Weg mit Investor Hasan Ismaik? Die ARGE, der Dachverband der Fanclubs, will ein gemeinsames und großes Sechzig. Dieser Kurs wird von vielen prominenten Löwen wie Werner Lorant, Bernhard Winkler oder Karsten Wettberg unterstützt. Auch Volksschauspielerin Monika Baumgartner ist dabei.

Noch bis zum Samstag (31. März) kann jedes wahlberechtigte Mitglied die Politik des TSV 1860 beeinflussen und sich selbst oder einen geeigneten Kandidaten für verschiedene Positionen im Verein vorschlagen. Es ist die letzte Chance. Gesucht werden Personen für den Wahlausschuss, Ehrenrat, Seniorenrat und Verwaltungsrat.

Das wichtigste Instrument im Verein ist der Verwaltungsrat. Für dieses Gremium werden neun neue Kontrolleure gesucht. Man darf gespannt sein, welche Kandidaten am Ende auf der Liste stehen: Mit Oskar Dernitzky, ein Konditor aus Neufahrn, hat sich bereits einer geoutet. Der Österreicher würde gerne in den Verwaltungsrat einziehen.

Unterstützen Sie den Kurs von 1860-Präsident Robert Reisinger?

Umfrage endete am 01.04.2018 13:59 Uhr

Nein, die Nadelstich-Politik gegen Ismaik und der "schwäbische Hausfrauen"-Kurs schaden dem Verein!
70% (6798)

Ja, selbstverständlich! So funktioniert Sechzig!
26% (2576)

Mich interessiert keine Vereinspolitik!
4% (357)

Teilnehmer: 9731

In der Vereinssatzung steht, dass der Verwaltungsrat das Präsidium überwachen muss. Derzeit ist dieses Gremium mit sieben Personen besetzt, nachdem Richard Ostermeier und Saki Stimoniaris in der Winterpause kurz nacheinander ihren Rückzug bekannt gaben. Ob der schwer in der Kritik stehende Verwaltungsratsboss Dr. Markus Drees wieder für ein Amt zur Verfügung steht, ist derzeit nicht bekannt.

Voraussetzung für die Wahl: Die Mitglieder des Verwaltungsrats sollen angesehene Personen sein, die aufgrund ihrer Kenntnisse und Erfahrungen in der Lage sind, dem Verein beratend in rechtlichen, wirtschaftlichen, sportlichen, sport- und fanpolitischen Belangen sowie aufsichtsführend zur Verfügung zu stehen.