VON OLIVER GRISS UND CATRIN MÜLLER (MIS-FOTO))

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Als die Frage kam, musste Vitor Pereira (48) im Pressestüberl nicht lange überlegen: “Haben Sie vor 1860 schon dreimal in Folge verloren?” Die Antwort des Löwen-Trainers war kurz und knapp: “Nein.” Umso wichtiger wird heute für den Portugiesen im Heimspiel gegen Kickers Würzburg (18.30 Uhr, dieblaue24-Liveticker) sein, dass diese störende Negativ-Serie im bayerischen Derby keine Fortsetzung findet. Nicht nur, um sein eigenes Ego zu befriedigen, sondern den TSV 1860 auch wieder auf Kurs zu bekommen. Kurs Richtung Klassenerhalt.

Auch wenn die Mannschaft das Pereira-System mittlerweile verinnerlicht hat und inzwischen auch einen recht ansehnlichen Ball spielt, bleiben nach einem kleinen Zwischenhoch die Erfolgserlebnisse aus. Zuletzt verlor man mit 0:1 in Hannover Dennoch sagt Trainer Pereira: „Die Mannschaft hat sich in den letzten Wochen sehr gut entwickelt. Wenn wir so fokussiert und konzentriert wie gegen Hannover auftreten, dann können wir die drei Punkte in München behalten. Letztlich kommt es auf uns an, darauf, ob wir unsere Leistung abrufen können.”

1860 - Würzburg: Wie geht`s aus?

Umfrage endete am 31.03.2017 09:00 Uhr

2:1
20% (805)

0:2
18% (710)

2:0
16% (660)

3:1
13% (537)

3:0
10% (384)

4:0
5% (197)

1:0
4% (165)

1:2
4% (162)

1:1
4% (157)

0:1
2% (100)

anderes Ergebnis
1% (58)

0:0
1% (45)

2:2
1% (29)

Teilnehmer: 4009

Alles nur eine Frage der Zeit, bis sich dies beim Tabellen-14. aus München-Giesing auch im Tabellenbild bemerkbar macht? “Zwei gute Ergebnisse reichen, um sich in der Tabelle nach oben zu klettern und um Platz 10 zu spielen”, sagt Pereira und meint die Spiele gegen Würzburg und Düsseldorf. Im günstigen Falle geht 1860 (derzeit 25 Punkte) als Tabellen-13. in die Länderspielpause, schlechtestenfalls als Rang-15.

Pereira blick aber schon in die Zukunft: „Ich bin hierhergekommen, um aufzusteigen. Ich bin mir sicher, dass wir eine Mannschaft aufbauen können, die im nächsten Jahr um den Aufstieg mitspielen kann.“ Schöne Gedanken, aber jetzt gilt erstmal der volle Fokus der Löwen-Rettung in der Zweiten Liga.