VON OLIVER GRISS

Packen wir es an: Otto Steiner und Hep Monatzeder. Foto: GRISS Packen wir es an: Otto Steiner und Hep Monatzeder. Foto: GRISSTermin der Delegiertenversammlung fix! Hep Monatzeder: "Die Entscheidung über den sportlichen Weg muss in Abstimmung mit Investor und Aufsichtsrat getätigt werden"
Die Berichterstattung gegen Hep Monatzeder war nicht freundlich zuletzt. Die "Bild" machte sich lustig über den Grünen-Politiker, schrieb vom "Nullkomma-Josef". Alles nicht so schön. Heute Vormittag berief der Verein kurzfristig eine Krisenrunde mit den Münchner Zeitungen ein - eine Idee von Medienberater Klaus Januschewski?
Wann immer es bei 1860 brennt, muss der Mann aus Oberursel ran. Monatzeder, der erst durch die Delegiertenversammlung und Mitgliederversammlung bestätigt werden muss, sagte am Mittwochvormittag: "Ich habe mich schon gewundert, dass der Stab über mich gebrochen wurde, obwohl ich noch nicht einmal Präsident bin. Wenn wir dreimal hintereinander gewinnen, stehen positivere Worte über mich in der Zeitung als jetzt. Das ist doch logisch."
Monatzeder hat sich heute Vormittag auch der Mannschaft vorgestellt - doch viel wichtiger: Die Weichenstellung für eine bessere Löwen-Zukunft. "Die Entscheidung über den sportlichen Weg muss in Abstimmung mit Investor und Aufsichtsrat getätigt werden.  Ich habe mir eine Frist gesetzt, bis wann die Entscheidung über den Sportdirektor und den Trainer gefallen sein soll. Am besten noch vor der Delegiertenversammlung." Die ist nach dieblaue24-Informationen am 25. April in der Heide Volm in Planegg.
Klar aber: Geschäftsführer Robert Schäfer wird die nächsten Wochen einiges zu tun haben - und möglicherweise auch unpopuläre Maßnahmen treffen müssen. Monatzeder: "Ich will mir die Vorschläge von Schäfer anhören und dann im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten die sportliche Zukunft planen."
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