Nach dem 2:1 bei Hoffenheim II: So schaut`s aus, Sechzig!
- VON OLIVER GRISS UND CHRISTINA PAHNKE (FOTO)
- 01.03.2026 09:11
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VON OLIVER GRISS UND CHRISTINA PAHNKE (FOTO)
**TSG 1899 HOFFENHEIM II – TSV 1860 MÜNCHEN 1:2.
So brüllte der Löwe: Dähne (db24-Note 1,5) – Schifferl (2,5), Reinthaler (3), Voet (3) – Danhof (3/66. Schröter 2,5), Maier (3/75. Dordan 2), Jacobsen (3), Lippmann (2,5) – Philipp (2,5/65. Steinkötter 2,5), Volland (2/88. Hobsch 3) – Haugen (2).
So spielte Hoffenheim II: Petersson – Abraha (69. Bähr), Erlein, Lührs, Hör – Lässig – Engelns, Micheler (68. Dagdeviren) – Hennrich (82. Jindaoui), Labes (69. Hencke), Zeitler (77. Llugiqi).
München:
Tore: 0:1 (2.) Philipp. 1:1 (25.) Micheler, 1:2 (63.) Haugen.
Gelbe Karten: Zeitler, Micheler, Engelns, Lührs / Philipp, Maier, Steinkötter.
Zuschauer/Löwen-Anteil: 3.917/3.000.
Schiedsrichter: Jonah Besong (db24-Note 2,5). Der 28-jährige Duisburger zeigte nach einer vermeintlichen Tätlichkeit von Luca Erlein gegen Philipp Maier Rot - es gibt Gerüchte, dass der Hoffenheimer den Platzverweis wegen einer Beleidigung gegen den Referee bekommen hat. Dann wäre die rote Karte wiederum korrekt. Dementsprechend haben wir die Bewertung korrigiert.
Die 24-Stunden-Aktivität der db24-Blase am Spieltag: 26.367 Unique Visitors (Netto-User).
Die db24-Spielwertung: Note 3,5. Man muss die Leistung differenziert betrachten: Die Löwen begannen zunächst zielstrebig und konzentriert - und führten durch das herausgespielte Blitztor von David Philipp (Vorarbeit Kevin Volland und Tim Danhof) mit 1:0. Danach schalteten die Sechzger unverständlicherweise ein paar Gänge zurück - und so kam Hoffenheim II immer besser ins Spiel. Verdient kassierten die Löwen nach 25 Minuten den Ausgleich - und in dieser Phase konnten sich die Gäste vor allem bei Torwart Thomas Dähne bedanken, dass es mit einem 1:1 in die Kabine ging. Zur Halbzeit sprach eigentlich mehr für die Hausherren, die sich aber nach 49 Minuten mit der fragwürdigen roten Karte gegen Erlein selbst dezimierten. Die Überzahl merkte man nicht so recht - und trotzdem ging der Löwe wieder in Führung: Traumpass Volland auf Haugen, der es besser machte als in einer Szene zuvor - 2:1, der Endstand. In der Schlussphase gab es Chancen hüben wie drüben, am Ende setzte sich 1860 etwas glücklich durch.
Die db24-Kurvenanalyse: Note 2! Wahnsinn! Wenn Sechzig auswärts spielt, dann kommen die Fans aus ganz Deutschland. Ob Stehplatz oder Haupttribüne. Das ist eine riesengroße Verantwortung für die Bosse, diesen Verein endlich wieder größer zu machen und vor allem auch die Anhänger zu bedienen, die nicht in München oder dem Umland wohnen.
Der db24-Trainercheck: Note 2 für Markus Kauczinski. In dieser Phase der Saison geht es nicht darum, einen Schönheitspreis zu gewinnen, sondern darum, möglichst viele Punkte zu holen. Diesem Anspruch wird der 56-Jährige mit dem dritten Sieg in Folge gerecht - und was vor allem für ihn spricht: Kauczinski hat dem Löwen nicht nur eine neue Stabilität verliehen, sondern auch Sigurd Haugen, Philipp Maier, Max Reinthaler und Justin Steinkötter, die alle bei Vorgänger Patrick Glöckner einen schweren Stand hatten, zu wichtigen Größen gemacht. Und genau daran erkennt man einen guten Übungsleiter. Auch seine Einwechslungen passten.
Zum Lachen: Morris Schröter ist nach knapp 13 Monaten zurück in der Dritten Liga - seine Ballfertigkeit und Ideenvielfalt kann ein wichtiger Joker im Endspurt werden.
Zum Weinen: Die öffentliche e.V.-Attacke gegen den 1860-Fanshop, der Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik gehört - von wegen gepflegtes Miteinander mit Abu Dhabi.
Mein Löwen-Held: Kevin Volland - viel Leerlauf, aber zwei Torbeteiligungen. Traumhaft seine Vorarbeit zu Haugens 2:1-Siegtreffer. Das können in der Dritten Liga nicht viele.
Der db24-Quotenkönig: Sigurd Haugen wurde von der Community mit 2,14 zum notenbesten Löwen gekürt.
Der Löwen-Spruch des Tages: “Wir rennen der Zeit und den Punkten hinterher. Für uns war es wichtig, jetzt dranzubleiben. Diese direkten Duelle gegen Duisburg und Cottbus kommen ja noch. Dafür musst du natürlich rankommen. Deshalb ist es wichtig, solche Spiele zu gewinnen.” Markus Kauczinski.
So schaut’s aus, Sechzig: Markus Kauczinski muss seine Mannschaft aufgrund der Gelbsperren für David Philipp und Philipp Maier gegen Erzgebirge Aue (Dienstag) notgedrungen verändern - jetzt kommt’s auf den Trainer an, welche Lösungen er präsentiert. Systemwechsel oder 1:1-Ergänzungen?






