"Wir haben auch ein bisschen Schiss gekriegt": Die Kauczinski-Analyse nach dem 2:1-Zittersieg in Hoffenheim im YouTube-Video
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 28.02.2026 08:23
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VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Natürlich ist noch nichts passiert, aber man weiß auch: Wer solche Spiele gewinnt, wird am Ende in der Verlosung sein – und das ist angesichts der vielen Hindernisse in der bisherigen Saison keine Selbstverständlichkeit. Auf der einen Seite hatte 1860 eine noch nie dagewesene Verletzungsseuche, auf der anderen extreme Benachteiligungen durch die Schiedsrichter. Am Freitagabend war das anders: Die Löwen profitierten – wie schon eine Woche zuvor beim 1:0-Sieg über Hansa Rostock – von einer zweifelhaften Entscheidung von Referee Jonah Besong (Duisburg). Er hatte kurz nach dem Seitenwechsel Hoffenheims Luca Erlein nach einem Disput mit Philipp Maier vom Platz geschickt – wer weiß, wie die Partie ausgegangen wäre, wenn der Gastgeber bis zum Schluss vollzählig gewesen wäre …
Drei Siege in Folge: Auf welchem Platz landet 1860 in der Endabrechnung?
Natürlich braucht sich Kauczinski dafür nicht zu entschuldigen. Zu oft waren solche Momente den Löwen in dieser Saison widerfahren. Nach dem Schlusspfiff war der Löwen-Trainer deshalb sehr ehrlich: „Wir können mit dem Ergebnis zufrieden sein, mit der Spielweise bin ich es nicht. Das frühe Tor hat uns insgesamt nicht gutgetan. Wir waren sehr langsam, haben in der ersten Halbzeit gar nicht mehr ins Spiel gefunden und zurecht das Tor kassiert. In der zweiten Halbzeit war es dann besser.“ Weil Kauczinski seine Mannschaft in der Pause auch noch einmal neu justierte und ihr ins Gewissen redete.
Und trotzdem konnte ihm das Überzahlspiel seiner Löwen nicht gefallen haben: „Wir waren nicht so selbstbewusst, wir haben das Spiel nicht so ausgeführt, wir haben ein bisschen gewackelt. Wir haben auch ein bisschen Schiss gekriegt, das Spiel durchzuspielen und souveräner zu sein. Wir haben gemerkt, dass Hoffenheim trotzdem immer wieder gefährlich ist. Das hat uns so ein bisschen gehemmt.“
Den Blick Richtung Tabellenspitze wagt Kauczinski noch nicht: „Wir rennen ja der Zeit und den Punkten hinterher. Für uns war es wichtig, jetzt dranzubleiben. Diese direkten Duelle gegen Duisburg und Cottbus kommen ja noch. Dafür musst du natürlich rankommen. Deshalb ist es wichtig, solche Spiele zu gewinnen.“
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