Her mit dem Torrichter in der Dritten Liga!
- VON OLIVER GRISS
- 16.02.2026 11:20
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VON OLIVER GRISS
Sie werden sich fragen: Was hat das hier zu suchen? Die Ungerechtigkeit Woche für Woche in der Dritten Liga macht mich sprachlos. Es ist nicht mehr zu ertragen. Er ist ermüdend. Es geht um Millionen für die Vereine, um Auf- und Abstieg, um Existenzen, um Personalfragen - und der DFB mit seinen Klubs nimmt dieses Spektakel weiter billigend in Kauf. In der vergangenen Woche trafen sich die Drittliga-Manager in der DFB-Zentrale in Frankfurt (mit 1860-Boss Manfred Paula). Hinterher erklärte der DFB, dass es auch in der kommenden Saison keinen VAR geben wird. Na, bravo! Wo ist der Aufschrei? Ist die Dritte Liga so gemütlich, um die fehlende Fairness weiter zu akzeptieren? Was hat das noch mit Professionalität zu tun?
Was man auch nicht außer acht lassen darf: Die Sponsoren, die ihr Geld in diesen Sport stecken, wollen Gerechtigkeit und ihr Geld gut angelegt wissen. Auch die Fans investieren ihre letzten Groschen, um ihrer Mannschaft Woche für Woche ganz nah zu sein - und dann gibt es fast jeden Spieltag Fehlentscheidungen, die das Spiel in eine andere Richtung biegen. Wenn den Schiedsrichtern das Spiel zu schnell wird, müssen sie dringend unterstützt werden. Das geht zum einen mit technischen Hilfsmitteln (VAR oder Torlinien-Technik) oder zum anderen mit einem klassischen Torrichter, der den offiziellen Schiedsrichter unterstützt.
Solche Situationen wie in Cottbus kommen nicht alle heiligen Zeiten vor, dass man sie weglächeln könnte, sondern bedauernswerterweise in regelmässigen Abständen: Wir erinnern uns an das Tor von Soichiro Kozuki im April 2025: Der Ball war beim Stand von 0:0 einen Meter hinter der Linie - und doch verweigerte Schiedsrichter Felix Bickel dem Tor die Anerkennung. Diese Szene hemmte die Löwen damals nicht, sie gewannen am Ende mit 5:1 gegen Energie. Anders der Torklau im September 2025: Kevin Volland schlenzte in der 6. Minute einen Eckball direkt ins Auer Tor - Schiedsrichter Luca Jürgens gab den Treffer nicht. 1860 verlor mit 0:2 im Erzgebirge und hinterher entließ der Klub Geschäftsführer Dr. Christian Werner und Trainer Patrick Glöckner. Ergo: Die aktuellen Schiedsrichter-Leistungen in der Dritten Liga sind existenzgefährdend - und das genau muss unterbunden werden, will man nicht als Hustenguadl-Liga, sondern als Profiliga wahrgenommen werden.






