Nach dem 5:0 beim TSV Havelse: So schaut`s aus, Sechzig!
- VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
- 16.02.2026 09:39
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VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
TSV HAVELSE - TSV 1860 MÜNCHEN 0:5.
So brüllte der Löwe: Dähne (db24-Note 2,5) - Danhof (2), Voet (2,5), Jacobsen (2,5/69. Dordan 3), Philipp (2/80. Wolfram 3), Reinthaler (2), Haugen (2/87. Klose 2,5), Maier, Hobsch (2,5/80. Steinkötter 2,5), Schifferl (2/87. Faßmann 3), Lippmann (2).
So spielte Havelse: Opitz - Kolgeci, Belkahia, Berger, Paldino (83. Schepp), Düker, Ilic, Duah (69. Riedel), Boujellab, Sommer (57. Polster), Rexhepi (57. Müller).
Tore: 0:1 (29.) Haugen, 0:2 (53.) Hobsch, 0:3 (60.) Lippmann, 0:4 (83.) Steinkötter, 0:5 (88.) Maier.
Gelbe Karten: Jacobsen.
Zuschauer/Löwen-Anteil: 1.912/1.000.
Schiedsrichterin: db24-Note 1 für Fabienne Michel. Genau so sollten Unparteiische auftreten - souverän mit dem Auge und Fingerspitzengefühl. Starke Leistung. So macht die Schiedsrichter-Gilde Spaß!
Die Aktivität der db24-Blase am Spieltag: 29.778 Unique Visitors (Netto-User).
Die db24-Spielwertung: Note 2,0. Unter Berücksichtigung des schwer zu bespielenden Kartoffelackers und des psychologischen Drucks war die Leistung der Löwen gut – auch weil sie zeigte, dass die Mannschaft mit solchen Situationen umgehen kann und willensstark ist.
Und was an diesem Samstagnachmittag ebenfalls für 1860 sprach: Natürlich wurden einige gute Torchancen liegengelassen – und doch feierte die Mannschaft mit dem 5:0 den höchsten Saisonsieg. Das zeigt, dass sie auch torhungrig sein kann. Ein weiterer Beleg dafür: Die Fans sahen fünf verschiedene Torschützen. Havelse, das ganz gefällig kombinierte, war nicht so schlecht, wie es das Ergebnis vermuten lässt. In der Rückrunde wird es Klubs geben, die im Eilenriedestadion ausrutschen werden. Wetten, dass?
Die db24-Kurvenanalyse: Note 1,5. Keine Schmähgesänge gegen Investoren, keine Anti-Ismaik-Fahne, kein “Ganz Giesing hasst die Polizei”-Plakat - dafür starker und leidenschaftlicher Support. Warum nicht öfter so? Vorbildlich!
Der db24-Trainercheck: Note 1,5 für Markus Kauczinski. Was der Trainer beim 1:2 gegen den VfB Stuttgart II noch schlecht gemacht hatte, korrigierte er in Niedersachsen: Er holte den Österreicher Raphael Schifferl zurück in die Dreierkette (brachte wichtige Energie und Zweikampfstärke ins Spiel), gab Tim Danhof eine Startchance (die dieser überzeugend nutzte), setzte Philipp Maier wieder ins zentrale Mittelfeld als Ankerlöwe – und redete Volland-Ersatz David Philipp offenbar so ins Gewissen, dass dieser seine bislang beste Saisonleistung zeigte. Insgesamt war das Spiel der Löwen schnörkelloser als in den vergangenen Wochen. Positiv zudem: Beim Stand von 3:0 beziehungsweise 4:0 gab Kauczinski einigen NLZ-Talenten eine Bühne. Nur so funktioniert nachhaltige Talentförderung.
Zum Lachen: Damian Dordan und der verlorene Schuh - Zeugwart, bitte übernehmen! Schuhlöffel an den Spielfeldrand!
Zum Weinen: Keine Pressekonferenz, keine Mixedzone in Havelse - das hat nicht viel mit Profifußball zu tun.
Mein Löwen-Held: Tim Danhof. Vom Bankdrücker zum wichtigen Puzzleteil. Bitte nicht wieder experimentieren, Trainer!
Der db24-Quotenkönig: Sigurd Haugen wurde von der Community mit 1,97 zum notenbesten Löwen gekürt.
Der beste Spieler auf dem Platz: Sigurd Haugen - logisch, der Masken-Löwe hätte an diesem Samstagnachmittag auch drei Tore machen können. Doch seine Anwesenheit und Agilität sind für 1860 ein Qualitätsbonus. Einer der besten Transfers der letzten acht Drittliga-Jahre.
Der Löwen-Spruch des Tages: “Das Jahr 2026 fängt für uns erst jetzt an.” Markus Kauczinski.
So schaut’s aus, Sechzig: Wer jetzt mehr will, muss auch Rostock besiegen!






