Zweithöchster 1860-Auswärtssieg der Drittliga-Historie: Die Kauczinski-Analyse im Video
- VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
- 15.02.2026 09:06
- 2 Minuten Lesezeit
- 15 Kommentare
VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
63 Tage nach dem letzten Sieg, dem 2:1-Derby-Triumph in Ingolstadt, belohnte sich 1860 endlich wieder mit einem dreifachen Punktgewinn - und es war ein Erfolgserlebnis, das einen Platz in der Vereinschronik sicher hat, denn: Der Löwen-Dreier in Hannover war der zweithöchste Auswärtssieg der Klub-Historie auf Drittliga-Ebene. Höher gewann 1860 mit Michael Köllner nur am 24. April 2022 durch das 6:0 in Duisburg.
Dass die Löwen ein Schützenfest in Niedersachsen gefeiert haben und dadurch auch endlich wieder ein positives Torverhältnis aufweisen, freute Kauczinski: “Das war gut für uns. Es war ja nicht alles schlecht in den letzten Wochen. Dann wird alles zusammengeschmissen - und dann hast du eine Krise…” Und weiter: “Das war wichtig für die Köpfe. Man hat gesehen, man kann Tore schießen und gewinnen. Das war fürs Selbstbewusstsein für alle unglaublich wichtig.”
Dass die Löwen zurück in die Erfolgsspur kehrten, lag auch an Kauczinski selbst. Denn er gab seiner Mannschaft wieder eine bessere Struktur als zuletzt beim 1:2 gegen den VfB Stuttgart II. Kauczinski switchte zur alten eingefahrenen Formation - und diese Maßnahme hatte Erfolg: Dreierkette mit dem Österreicher Raphael Schifferl, der an diesem Samstagnachmittag einer der Besten war - und dazu als Anker Philipp Maier neben Thore Jacobsen im zentralen Mittelfeld. Hinzu kam der agile Tim Danhof auf der rechten Außenbahn - und David Philipp als guter Volland-Ersatz. Veränderungen, die sich bewährt haben. “Die haben das gut gemacht, es war insgesamt eine geschlossene Mannschaftsleistung”, lobt der Trainer: “Jeder hat an seinem Limit gekämpft.”
Die Kauczinski-Analyse nach dem 5:0 gegen Havelse im Video - klick Dich rein!






