"Nach dem 0:1 verlieren wir völlig den Faden": Die Kauczinski-Analyse im Video
- VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
- 08.02.2026 09:10
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VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
Präsident Gernot Mang hatte es selbst verkündet: „2026 wird ein wichtiges Jahr für die Löwen.“ Machbarkeitsstudie fürs Grünwalder Stadion, Weichenstellung in der Stadionfrage, anstehende Übernahmegespräche über die Ismaik-Anteile – und ja: sportlich sollte es ebenfalls wieder nach oben gehen. Denkste.
Nach dem kläglichen 1:2 beim VfB Stuttgart II, der zuvor drei Niederlagen in Folge kassiert hatte, bleiben die Sechzger auch 2026 sieglos. Mehr noch: Sie verabschieden sich – zumindest vorerst – aus dem Aufstiegsrennen. Und das nach diesem Transfersommer 2025.
Natürlich: Die chronischen Verletzungssorgen darf man nicht ausblenden. Doch die Leistungen der Nachrücker sind schlicht zu dürftig, um am Puls zu bleiben. Fakt ist: 1860 gibt in diesen Tagen in nahezu allen Bereichen keine gute Figur ab.
Auffällig: Das Präsidium, sonst nach Drittligaspielen der Löwen nicht selten im Innenraum des Stadions zu sehen, wurde diesmal nicht gesichtet. Nur Präsidenten-Berater Thomas Probst saß enttäuscht auf der Tribüne der kleinen Großaspacher Spielstätte. Auch er dürfte wissen, was diese sportliche Entwicklung für das allgemeine Wohlbefinden im 1860-Kosmos bedeutet.
Trainer Markus Kauczinski analysierte nach dem Abpfiff: „Wir haben eigentlich gut angefangen, hatten Möglichkeiten und ordentlich gespielt. Aber mit dem 0:1 verlieren wir völlig den Faden – und werden kurz danach mit dem 0:2 bestraft. Da stimmt die Zuordnung nicht. Nach der Pause haben wir den Kampf angenommen. Mit dem 1:2 haben wir Energie bekommen. Am Ende wird Florian Niederlechner im Strafraum getroffen. Den Elfmeter kann man wahrscheinlich geben. Unterm Strich war Stuttgart II aber den Tick besser. Die Tore gegen uns fallen zu leicht. Wir müssen uns jetzt zusammenraufen und Siege erzwingen.“
Dass die Umstellungen – unter anderem mit Debütant Loris Husic – zur Unsicherheit beigetragen haben könnten, ließ Kauczinski nicht gelten:
„Es war kein leichtes Debüt für Loris, er hat das ordentlich gemacht – mehr aber auch nicht. Wir haben mit zwei Spitzen gespielt, damit hatten wir im Dezember unsere beste Zeit. Ich bin nach wie vor überzeugt, in dieser Konstellation erfolgreich sein zu können.“
Die Kauczinski-Analyse nach dem 1:2 beim VfB Stuttgart II, nachdem die offizielle Pressekonferenz ausgefallen ist – klick Dich rein!






