1860 benachteiligt wie noch nie, aber die eigenen Ultras fordern: "Nein zum VAR in Liga3!"
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 01.02.2026 15:44
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VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Was man bei den Plakaten wissen muss: Die Ultras sprechen nicht für die komplette Fangemeinde des TSV 1860, sondern vermutlich nur für die Anhänger unter der Stadionuhr.
Auch beim mageren 2:2 gegen Alemannia Aachen wurden den Sechzgern wieder Entscheidungen verwehrt. Beim Stand von 0:0 übersah der indisponierte Schiedsrichter Martin Wilke (db24-Note 5) ein klares Strafraum-Foul an David Philipp, der einen deutlichen Schlag aufs Sprunggelenk bekam. Kein Elfmeter.
Zwar nicht spielentscheidend, aber ebenso diskutabel: In der Schlussphase wurde der eingewechselte Sigurd Haugen bei einer Kontersituation von Marius Wegmann rücksichtslos abgeräumt – der Referee ließ zur Verwunderung aller weiterspielen.
Fakt ist: Ohne technische Hilfsmittel wirken viele Schiedsrichter in dieser Liga regelmäßig überfordert. Die Löwen haben sich vor kurzem für die Einführung des VAR stark gemacht: Ob Geschäftsführer Manfred Paula, Trainer Markus Kauczinski oder auch Rückkehrer Kevin Volland.
Nach dem 2:2 gegen Aachen: In welcher Liga spielt 1860 im nächsten Jahr?
Seit Monaten wird in der Dritten Liga über einen MINI-VAR diskutiert, der möglicherweise schon in der neuen Saison eingeführt werden könnte. Warum ausgerechnet die Löwen-Ultras mit einem Banner dagegen mobilmachen, ist schwer nachvollziehbar – zumal diese Debatte bei einem Aufstieg ohnehin erledigt wäre. Ab der Zweiten Liga gehört der große VAR schließlich zum Standard.






