"Nicht gut genug, um zu gewinnen!": Die Kauczinski-Analyse nach dem 2:2 gegen Aachen im YouTube-Video
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 01.02.2026 08:55
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VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Vielleicht war deshalb auch Trainer Markus Kauczinski nach dem Schlusspfiff sehr deutlich in seiner Analyse: „Das ist ein gerechtes Ergebnis. Wir haben nicht mehr verdient. Wir hatten Probleme, Aachen zu greifen. Sie haben uns zwischendurch schön durcheinandergewirbelt. Wir haben dann einfach viel zu viele Bälle verloren, leichte Bälle verloren, Risiko gespielt, wo man keins muss. Das war dann auch insgesamt nicht gut genug, um zu gewinnen.“
Besser wurde das Spiel seiner Löwen nicht, als er bereits in der Halbzeitpause mit Kilian Jakob und Torschütze Philipp Maier zwei Spieler vom Feld nahm. Seine Begründung: „Das war wegen der Gelben Karten. Sie haben bewegliche Leute gegen uns gehabt, und es gab noch ein, zwei Momente, wo es gefährlich werden kann. Deswegen habe ich mich entschieden, zu wechseln.“ Aufgegangen ist dieser Plan jedenfalls nicht – 1860 wurde im zweiten Abschnitt immer schwächer.
Einen Lichtblick gab es trotzdem: das Debüt von Sigurd Haugen. Der Norweger mit Hannibal-Lecter-Maske war sofort der gefährlichste Löwe und ein positives Element. Kauczinski: „Man hat gesehen, dass er uns guttut und diese gefährlichen Momente hat. Er hat auch einmal fast selbst abgeschlossen. Dann diese Situation, wo er durch ist – das sind die Momente, die uns guttun.“
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Auf die unzureichende Leistung von Schiedsrichter Martin Wilke wollte Kauczinski den nächsten Rückschlag nicht schieben. Als ihn db24 in der Pressekonferenz nach dem Abpfiff auf das klare Strafraum-Foul an David Philipp beim Stand von 0:0 ansprach, wusste er zunächst gar nicht, worum es ging: „Das habe ich überhaupt nicht gesehen. Welche Situation? Das war nix! Das habe ich jetzt nicht foulwürdig gesehen.“ Die Bilder sagen etwas anderes – aber es spricht für Kauczinski, dass er kein Alibi sucht.
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