Wolfram und Schröter im Doppelpack nach Aue?
- VON OLIVER GRISS UND GETTY (FOTO)
- 28.01.2026 11:14
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Vor dem Abflug? Maxi Wolfram.
VON OLIVER GRISS UND GETTY (FOTO)
Laut “Tag24” soll der Offensivmann Kandidat beim abstiegsbedrohten Drittligisten Erzgebirge Aue sein. Das Portal schreibt: “So verlautete es aus gut informierten Kreisen, dass Wolfram, der seit Sommer 2024 bei den Sechzigern unter Vertrag steht, aufgrund des Überangebots im Sturm die Möglichkeit sondiert, anderswo auf mehr Einsatzzeiten zu kommen. Es heißt, der 28-Jährige soll einem möglichen Wechsel ins Erzgebirge nicht abgeneigt sein. In Aue soll die Personalie auch zur Diskussion vorliegen, was erst recht darauf schließen lässt, dass man den Spieler angeboten bekommen hat oder selbst auf die Liste für mögliche Wintertransfers gesetzt hat.”
Beim 1:1 in Osnabrück gehörte Wolfram nicht zum Drittliga-Kader, allerdings nicht aus Leistungsgründen. Der Ex-Verler war krank. Bei den Löwen spielt Wolfram jedoch keine große Rolle mehr - auch weil das aktuelle System für ihn keinen Platz vorsieht. Bei der erfolgreichen Generalprobe gegen Winterthur (4:1) war Wolfram unter den Torschützen.
Das Portal bringt auch Morris Schröter, der sein letzten Drittliga-Einsatz im Februar 2025 beim 2:1-Sieg in Köln hatte und seitdem immer wieder verletzt war, bei Erzgebirge Aue ins Gespräch: “Er kennt die Region aus seiner Zeit beim FSV Zwickau und Dynamo Dresden, spielte zudem bereits in Magdeburg und Rostock unter Jens Härtel.” Die Verträge von Schröter und Wolfram laufen jeweils zum 30. Juni aus.
Auf db24-Anfrage hatte Löwen-Trainer Markus Kauczinski zuletzt gesagt, dass bislang noch keiner seiner Spieler an ihn herangetreten sei, um den Giesinger Verein verlassen zu wollen.
Die nächsten Tage an der Grünwalder Straße 114 dürften damit spannend werden, schließlich ist angesichts der angespannten Personalsituation jeder Abgang ein Verlust - auf der anderen Seite hätte Geschäftsführer Manfred Paula so neue Mittel frei, um auf dem Transfermarkt noch einmal nachzulegen. Bis zum 2. Februar bietet sich hierzu theoretisch die Gelegenheit. Nach diesem Datum sind keine Verpflichtungen mehr möglich - auch nicht von vereinslosen Spielern.






