Osnabrück-Trainer Schultz: "Die Löwen müssen eine Serie starten, um oben noch einmal ranzukommen"
- VON OLIVER GRISS UND GETTY IMAGES (FOTO)
- 23.01.2026 18:05
- 2 Minuten Lesezeit
- 12 Kommentare
VON OLIVER GRISS UND GETTY IMAGES (FOTO)
Erstes Auswärtsspiel 2026: Was machen die Löwen in Osnabrück?
Osnabrück und 1860 treffen sich zum zehnten Mal im Stadion an der Bremer Brücke - und die Bilanz der Löwen ist mehr oder weniger ausgeglichen: Vier Siegen stehen drei Niederlagen und zwei Unentschieden gegenüber. In der vergangenen Saison konnten die Lila-Weißen allerdings dank des Treffers von Ba-Muaka Simakala einen 1:0-Heimsieg einfahren. Zudem behielt der VfL in den Drittliga-Duellen meist die Oberhand und entschied vier der insgesamt neun Spiele für sich. Apropos Simakala: Der Angreifer gehört seit vergangenem Sommer nicht mehr zum VfL-Kader und wechselte nach Aserbaidschan zu Araz-Nakhchivan. Seine Bilanz: 16 Spiele, sieben Tore. Bei 1860 wurde Simakala nach db24-Informationen auch angeboten, aber nicht alle auf der sportlichen Kommandobrücke fanden diese Idee offenbar gut.
Die Osnabrücker sind vor den Löwen gewarnt, Trainer Timo Schultz erklärte am Freitag in der Pressekonferenz: “Es wird eine hochmotivierte Truppe sein. Sie haben gerade in der letzten Woche viele Ausfälle zu beklagen gehabt und trotzdem ein sehr gutes Spiel gegen Rot-Weiss Essen gemacht… Dementsprechend gehe ich davon aus, dass sie angreifen wollen. Die Löwen müssen eine Serie starten, um oben noch einmal richtig ranzukommen. Ich freue mich auf ein gutes Spiel, es ist ein geiler Gegner und eine tolle Mannschaft mit wirklich tollen Einzelspielern.“
Schultz glaubt, dass die Löwen mehr Ballbesitz haben als seine eigene Truppe. Doch das sei nicht so wichtig, wie der VfL-Trainer urteilt: Ballbesitz ist mittlerweile ein Faktor, den du vernachlässigen kannst. Ich spreche immer gerne von Kontrolle, und die kann man auch haben, wenn man den Ball nicht hat. Das wird für uns wichtig sein, die Stärken und vor allem die individuellen Stärken, die sie auf den Platz bringen können, nicht aufkommen zu lassen.“






