Vor "Verlieren-verboten"-Spiel in Osnabrück: Kauczinski denkt über neuen Stürmer nach - weil Haugens Kiefer noch nicht verheilt ist
- VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
- 23.01.2026 13:37
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VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
Die Sechzger, aktuell Neunter, können zwar im Vergleich zum 1:1 gegen Rot-Weiss Essen wieder auf Torwart Thomas Dähne und auch Thore Jacobsen zurückgreifen, müssen jedoch auf Maxi Wolfram verzichten. Der Offensivspieler spielte zuletzt aber sowieso keine große Rolle mehr bei 1860, beim Remis gegen RWE musste er 90 Minuten auf der Bank schmoren. “Er hat einen Infekt, fehlt - ich hätte ihn gerne dabei gehabt”, erklärte Kauczinski, der wiederholt neben den Langzeitverletzten auch Morris Schröter ersetzen muss. “Mein Job ist, aus der jeweiligen Situation das beste zu machen”, fügte Kauczinski hinzu: “Wir wollen in Osnabrück punkten.”
Worauf sich die Löwen in Osnabrück besonders einstellen müssen: Viele Torchancen werden sie nicht bekommen. Der frühere Zweitligist hat mit 21 Gegentreffern die zweitwenigsten der Dritten Liga. Im eigenen Stadion musste die Schultz-Elf erst acht Treffer schlucken. Andererseits liegt Osnabrück in der Heimtabelle nur auf Position 14.
Für beide Klubs wird dieser Vergleich brutal wichtig: Osnabrück will mit einem Heimsieg die Löwen endgültig abschütteln - die Kauczinski-Elf dagegen den Rückstand auf den VfL verkürzen. Fällt an diesem Wochenende schon eine kleine Vorentscheidung? Sollte 1860 den Kürzeren ziehen, könnte der Abstand auf den Relegationsplatz bis auf neun Punkte anwachsen. Deswegen gilt für Sechzig: Verlieren verboten!
Positiv aus 1860-Sicht auf jeden Fall, dass Unterschieds-Löwe Sigurd Haugen seit dieser Woche auf dem Platz an seinem Comeback schuftet. Eine schnelle Rückkehr ist dennoch nicht zu erwarten. Kauczinski: “Wir versuchen, ihn fußballerisch zu steigern, ohne Zweikämpfe. Er füllt sich jetzt schon bereit. Aber der Kiefer ist noch nicht zugewachsen.” Deswegen verriet Kauczinski auf db24-Anfrage, dass “wir uns Gedanken im Sturmbereich machen”. Und: “Aber nur wenn ich das Gefühl habe, der Kandidat ist sofort hilfreich. Es gibt viele Kandidaten.”
Die Löwen werden ins Stadion an der Bremer Brücke von rund 1.400 Fans begleitet - eine stattliche Kulisse für die Umstände: Nicht nur der Reiseweg ist beschwerlich, sondern auch die Anstoßzeit alles andere als fan-freundlich.






