"Rise & Fall" für Grimme-Preis nominiert
- VON OLIVER GRISS UND FOTO (BR)
- 22.01.2026 11:32
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VON OLIVER GRISS UND FOTO (BR)
Aus mehr als 750 Einreichungen sind in diesem Jahr 71 Produktionen und Einzelleistungen für den Grimme-Preis nominiert worden - ein Großteil davon entfällt auf die Öffentlich-Rechtlichen. Aber immerhin elf Nominierungen gehen an Privatsender und Streaminganbieter. Die 16 Auszeichnungen sowie die Preise der Marler Gruppe und der Studierendenjury werden im März bekanntgegeben. Die Entscheidung selbst fällt früher, denn schon ab dem 31. Januar nehmen die Jurys die Arbeit auf.
“Die Nominierungen für den Grimme-Preis stellen dabei Produktionen und Leistungen in den Mittelpunkt die Haltung zeigen, Sorgfalt walten lassen und neue Perspektiven eröffnen”, erklärte Çiğdem Uzunoğlu, Geschäftsführerin des Grimme-Instituts. Der Preis verstehe sich als Forum für Qualität, Relevanz und die kontinuierliche Auseinandersetzung mit dem, was unsere Gegenwart prägt. “Den Nominierungskommissionen danke ich sehr für ihre Arbeit, es war sicher nicht leichct in diesem Jahr!”
Eines der Highlights in “Rise & Fall” - das Interview mit Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik in Abu Dhabi, das in privat wie nie gezeigt hat.
Meister-Löwe Fredi Heiß bewertete die Doku anlässlich seines 85. Geburtstags Anfang Dezember gegenüber db24 so: “Ich war ja bei der Kino-Präsentation: Die ersten beiden Teile waren furios. Das war wirklich toll gemacht, die ARD hat allein die Bilder sprechen lassen. Dabei sind viele Erinnerungen hochgekommen. Die restlichen drei Folgen habe ich mir dann daheim angesehen: Da waren Dinge dabei, die ich nicht mit 1860 verknüpfe. Die überwiegende Zeit war in Wirklichkeit anders! Und der fünfte und letzte Teil war sehr krass dargestellt - mit leider Gottes einem vereinspolitischen Teil, der 1860 nicht ausgewogen genug präsentiert. Das ist echt schade…”






