"Volland macht mehr daraus, als tatsächlich vorliegt": Rafati mit klarer Meinung
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 19.01.2026 11:59
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VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Worum geht’s genau? Nach dem Seitenwechsel fällt der frühere Nationalspieler Kevin Volland nach einem kleinen Schubser von Lucas Brumme zu Boden - db24 ordnete dies in der Rubrik “So schaut’s aus, Sechzig” so ein: “In der zweiten Hälfte gab es eine knifflige Szene für ihn zu entscheiden, als im Essen-Strafraum Kevin Volland fiel - der Kontakt war zu wenig, um auf Elfmeter zu entscheiden. Demnach hat Weller richtig gehandelt.”
Diese Wahrnehmung unterstützt auch der frühere Fifa-Schiedsrichter Babak Rafati in seiner wöchentlichen Analyse bei liga3-online: “Bei einem Zweikampf springen Brumme und Volland zum Kopfball hoch. Dabei zieht Brumme seinen Gegenspieler Volland von hinten am Trikot, was natürlich völlig unnötig ist. Anschließend kommt Volland theatralisch zu Fall. Natürlich ist diese Aktion des Verteidigers völlig überflüssig, aber wiederum ist das gängige Praxis und solange ein Vergehen nicht entscheidend ist und kein Foulspiel darstellt, lässt man weiterspielen. Dieses Trikotziehen ist nicht ursächlich für das Zufallkommen, denn Volland macht mehr daraus, als tatsächlich vorliegt. Somit eine richtige Entscheidung, weiterspielen zu lassen und keinen Elfmeter zu geben.”
Insgesamt zeigte Schiedsrichter Felix Weller (Neunkirchen) eine überdurchschnittliche Leistung. Er bekam von db24 die Note 2. Weller leitete auch schon das Hinspiel im Stadion an der Hafenstraße, das ebenfalls 1:1 endete.
In der Tabelle der Benachteiligungen liegt der TSV 1860 mit 14 Fehlentscheidungen weiter auf Platz 1 - vor dem aktuellen Spitzenreiter SC Verl.






