1860-Präsident Mang: "Vor allem die Unternehmer wollen, dass wir in Giesing bleiben"
- VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
- 08.01.2026 06:32
- 2 Minuten Lesezeit
- 245 Kommentare
VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
Das Dauerthema: Der mögliche Umbau des Grünwalder Stadions - und die mögliche Finanzierung, die geschätzte 150 Millionen Euro in Anspruch nehmen dürfte:** “Da gibt es verschiedene Möglichkeiten, die wir aktuell prüfen. Wenn man sieht, dass der Freistaat Bayern das Stadion des 1. FC Nürnberg mitfinanziert, kann das auch gerne bei uns gemacht werden. Wir werden zeitnah Gespräche mit der Parteispitze führen. Es ist zwar noch zu früh für eine Entscheidung. Aber ein Modell könnte eine Fananleihe sein. Es kann aber auch eine Genossenschaft werden. Und ich halte auch einen kleinen Kredit nicht für ausgeschlossen.”
Mangs Gefühl: “Die Arbeitsgruppen kommen gut voran. Fast alle zwei Wochen finden Treffen statt. Aktuell geht es unter anderem darum, welche Kapazitäten, also wie viele Business-Seats und Logen es braucht. Auch geht es um die Fluchtwege. Was uns aber auch wichtig ist, ist, dass wir die Anwohner und die Unternehmer mitnehmen. Vor allem die Unternehmer wollen, dass wir in Giesing bleiben.” Welche Unternehmer das sein sollen, das erklärte Mang gegenüber der AZ nicht.
Mang ist bewusst, dass das Jahr 2026 für die Löwen sehr wichtig sein wird. “Wir werden in diesem Jahr viele Entscheidungen treffen und wollen einen klaren Weg gehen. Seit rund 40 Jahren kennen wir diese Stadiondiskussion. Irgendwann muss das ein Ende haben. In diesem Jahr muss da eine Entscheidung her.” Bis Ende des Jahres muss alles geklärt sein.
Mang betont: “Wir wollen eine gute, wirtschaftliche Lösung für das Grünwalder Stadion. Natürlich haben wir auch e.V.-Themen. Wir wollen in diesem Jahr das Thema Sporthalle wieder aufnehmen. Ich würde nicht von einem Schicksalsjahr sprechen, aber strukturell ist es ein sehr wichtiges Jahr für Sechzig. Wir haben also 2026 viel vor. Wir wollen nicht nur auf dem Platz angreifen.”
Eine deutliche Meinung hat Mang auch zu Hauptsponsor “Die Bayerische”, nachdem deren Vorstand Martin Gräfer zuletzt eine Mitgliederbefragung über die Ausrichtung des Klubs und eine Hybrid-Wahl empfohlen hat. Ist das Mang to much? “Ganz klar: Ja. Wir sind wirklich dankbar, dass wir “die Bayerische” als Hauptsponsor haben. Sie unterstützen die KGaA und den Verein. Aber es gibt gewisse Grenzen. Die Entscheidungen werden einfach zwischen den beiden Gesellschaftern getroffen. Und dabei wird es bleiben.” Explizit zu einer möglichen Hybrid-MV erklärte Mang: “Das ist derzeit kein Thema. Es wurde auch in den letzten Jahren x-mal abgelehnt. Die Mitglieder werden zur Mitgliederversammlung eingeladen und sie können kommen. Wir haben als Präsidium vor der Wahl ganz klar gesagt, was wir möchten. Wir wurden dafür gewählt. Diesen Auftrag setzen wir auch konsequent um.”






