1860-Torwart Dähne: "Der Kader ist gut genug, um..."
- VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
- 05.01.2026 16:09
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VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
Dähne zählt zu den Gewinnern der Vorrunde an der Grünwalder Straße. Er brachte konstant seine Normalform, Ausreißer nach unten hatte er nicht. Was den Keeper zusätzlich flasht, ist das enorme Fan-Interesse – im Stadion, aber auch hier im Camp an der türkischen Riviera. „1860 ist ja kein richtiger Drittligist, sondern ein riesiger Traditionsverein. Ich habe es noch nie erlebt, dass so viele Fans mit in ein Trainingslager reisen. Das allein zeigt, welche Strahlkraft 1860 immer noch hat.“
An der Qualität der Mannschaft zweifelt Dähne, der in Belek übrigens den Komfort eines Einzelzimmers genießt, trotz des Rückschlags gegen Verl (0:2): nicht: „Wir haben einen sehr guten Kader – das steht für sich. Wenn wir alle Spieler zur Verfügung haben, sind wir sehr schwer zu schlagen. Das soll in keinster Weise eine Ausrede sein, aber es gehört zum Geschäft, dass du Verletzte oder Gesperrte hast. Als Kader musst du schauen, dass du das auffängst. Wir haben genügend Spieler. Klar, jetzt ist es blöd, dass wir ein paar Langzeitverletzte haben. Der Kader ist trotzdem gut genug, um die Ausfälle zu kompensieren. Jetzt sind eben andere Spieler dran, die in die Bresche springen müssen.“ Heißt: Dähne glaubt an die Löwen - trotz der vielen Ausfälle. Nicht, weil ihm irgendetwas vorgekaut wird, sondern weil er davon überzeugt ist.
Bleibt Dähne über den Sommer hinaus bei den Löwen? Auf db24-Nachfrage sagt der frühere Kieler: „Ich kann nur sagen, dass sich nicht nur ich, sondern wir als Familie uns extrem wohl fühlen. Es macht jeden Tag Spaß, ins Training zu gehen und die Spiele zu machen. Ich habe es schon mal gesagt: Ich bin brutal stolz, die Nummer 1 bei 1860 zu sein. Natürlich kann ich mir alles vorstellen.“
Fakt ist: Dähnes Vertrag läuft im kommenden Sommer aus – und der Wahl-Salzburger hätte nichts dagegen, wenn man sich zeitnah auf ein neues Arbeitspapier einigen würde. „Es ist natürlich der Traum, im nächsten Jahr in der Zweiten Liga zu spielen. Aber ich kann mir auch vorstellen, mit 1860 in der kommenden Saison in der Dritten Liga zu gehen, falls es nicht klappen sollte. Ziel ist es auf jeden Fall, diese Saison so erfolgreich wie möglich zu gestalten.“






