Paderborn verkündet Okpala-Transfer: Mannheim will Deal nicht wahrhaben
- VON OLIVER GRISS UND GETTY (FOTO)
- 02.01.2026 22:14
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VON OLIVER GRISS UND GETTY (FOTO)
Zweitligist SC Paderborn hat am Freitag die Verpflichtung von Mannheims Offensivtalent Kennedy Okpala verkündet und damit den Kurpfälzern ein wichtigen Eckpfeifer im Aufstiegskampf weggeschnappt…
Doch so ganz scheinen die BuWe nicht damit umgehen zu können, denn wenige Stunden nach der Präsenation veröffentlichte der SV Waldhof folgende Stellungnahme: “Der SV Waldhof Mannheim 07 hat mit Verwunderung die heutige Pressemitteilung des SC Paderborn bezüglich des Wechsels von Kennedy Okpala zur Kenntnis genommen. Kennedy Okpala hat seinen laufenden Vertrag zum Jahresende gekündigt und ist heute nicht zum Training erschienen. Ein solches Verhalten wird vom SV Waldhof Mannheim 07 nicht toleriert. Kennedy Okpala ist weiterhin Spieler des SV Waldhof.”
Ausgangspunkt der kuriosen Situation soll die unterschiedliche Auslegung einer Ausstiegsklausel in Okpalas aufgekündigtem Vertrag beim SV Waldhof sein. Sportrechtler und Okpala-Berater Horst Kletke erklärte gegenüber “RevierSport”: „Es stimmt, wir haben gekündigt, weil Waldhof Mannheim die eigenen vertraglichen Pflichten nicht eingehalten hat.“ Die Ausstiegsklausel sei klar formuliert und vollumfänglich erfüllt worden. Sollte die Spielerseite mit der Kündigung durchkommen, würde den Mannheimern neben dem sportlichen Verlust auch eine signifikante Ablöse entgehen.
Man kann davon ausgehen, dass der allseits bekannte Kletke Verträge sehr gut lesen kann. Okpala ist bereits mit seinem “neuen” Klub ins Trainingslager in die Türkei geflogen.
Okpala, der derzeit auf einen Marktwert 1,5 Millionen Euro kommt, hatte in der Vorrunde in 18 Spielen sieben Tore erzielt und fünf Vorlagen beigesteuert. Er spielte seit 2021 in Mannheim und kommt auf insgesamt 71 Drittligapartien.






